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Whitman: HP will wieder Smartphones herstellen

Konzern-Chefin Meg Whitman geht davon aus, dass HP nicht darum herum kommen wird, wieder Handys anzubieten. Denn Smartphones seien in vielen Ländern der erste und einzige Computer, den die Menschen nutzen, so Whitman.

Nach der missglückten Übernahme von Palm und WebOS hegt Hewlett Packard (HP) offenbar doch wieder neue Pläne ins Smartphone-Geschäft einzusteigen. "Letztlich werden wir ein Smartphone anbieten müssen", so Konzern-Chefin Meg Whitman in einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox Business. Denn in vielen Ländern der Welt sei das Smartphone der erste und einzige Computer, den die Menschen nutzen. "Wir sind ein Computerhersteller, also müssen wir auch diesen Formfaktor nutzen", sagte Whitman dem Fernsehsender.

Konkrete Pläne für ein Smartphone wollte Whitman vorerst nicht bestätigen, ließ aber immerhin verlauten: "Wir arbeiten daran." Es gebe keine allzu große Eile, es gehe vielmehr darum, etwas richtig zu machen als schneller als dem Konzern guttue.

Mit Palm hatte Hewlett-Packard im Jahr 2010 eine Reihe von Smartphones gekauft. Vergangenes Jahr wurden sie eingestellt. Whitmans Vorgänger Leo Apotheker, der für das Ende der Palm-Smartphones verantwortlich war, wollte ursprünglich die Personal Systems Group verkaufen. Diese stellt neben WebOS-Geräten auch PCs und Notebooks her, was ein Kerngeschäft von HP ist.  Die neue HP-Chefin machte Apothekers Entscheidung aber wieder rückgängig.

HP ist schwer angeschlagen und es ist wird keine leichte Aufgabe für Whitman, den Konzern wieder auf Vordermann zu bringen. In den kommenden Jahren sollen bis zu 30.000 Mitarbeiter abgebaut werden.

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Tags: Smartphones, HP


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