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EU gibt Drei-Orange wenig Chancen

Wettbewerbskommissar Almunia zweifelt erneut am Zustandekommen der Übernahme

Im Ringen um die Übernahme des Mobilfunkanbieters Orange Austria durch den Konkurrenten Hutchison bleibt die EU-Kommission hart. EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia unterstrich seine Zweifel, dass Hutchison die Bedenken der Kartellwächter ausräumen könne. „Wir haben kürzlich unsere Einwände gegen diesen geplanten Zusammenschluss dargelegt. Bislang ist die Frage offen, ob wirksame Gegenvorschläge gefunden werden“, sagte Almunia bei einer Konferenz in Nikosia laut Redetext.

Bis Ende November Zeit
Bislang lehnen die EU-Wettbewerbshüter die Zugeständnisse von Hutchison im Gegenzug für die 900 Millionen Euro schwere Transaktion ab. Hutchison hat zwar noch bis Ende November Zeit, die EU-Kommission zu überzeugen. Aber Österreich-Chef Jan Trionow sagte zuletzt, das Unternehmen könne der EU-Kommission nicht weiter entgegenkommen.

Mit der Übernahme von Orange Austria durch den kleineren österreichischen Rivalen Hutchison würde die Zahl der Mobilfunkanbieter mit eigenem Netz in dem Land auf drei von bislang vier schrumpfen. Daher nehmen die Wettbewerbshüter den Deal besonders kritisch unter die Lupe. Hutchison hatte in Zuge der Verhandlungen angeboten, kleineren Mobilfunkbetreibern ohne eigenes Netz zu erlauben, die Hutchison-Infrastruktur zu mieten.

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Tags: Mobilfunk, Orange, Drei


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