USA
Richter: Oracle-Forderungen an Google zu hoch
Oracle verlangt Zahlung von 2,6 Mrd. Dollar (1,81 Mrd. Euro) in Patentstreit um Android
Im Patentstreit zwischen Oracle und Google hat ein US-Richter die Schadenersatzforderungen von Oracle als zu hoch zurückgewiesen. Das Unternehmen sei „in mehrfacher Weise über das Ziel hinausgeschossen“, erklärte Bundesbezirksrichter William Alsup am Freitag in einer schriftlichen Entscheidung. Allerdings habe Oracle die Möglichkeit, eine neue Summe einzureichen. Bei einem Gerichtstermin am Vortag hatte Alsup beiden US-Konzernen vorgeworfen, übertriebene Forderungen zu stellen. Oracle hat die Zahlung von 2,6 Mrd. Dollar (1,81 Mrd. Euro) verlangt. Weder Google- noch Oracle-Sprecher nahmen zu der Entscheidung Stellung.
In dem Streit geht es um das Google-Betriebssystem Android, das in Smartphones und Tablets eingesetzt wird. Oracle wirft Google vor, bei der Entwicklung wissentlich Patent- und Urheberrechte seiner Java-Software verletzt zu haben. Oracle hatte Anfang 2010 den Java-Erfinder Sun Microsystems übernommen. Google weist die Forderungen zurück.
Kodak gewinnt Patentstreit gegen Apple
Apple-Patente bedrohen Android
HTC-Patentstreit: Apple gewinnt Vorentscheidung
Gericht genehmigt Kauf von Nortel-Patenten
Patentverletzung kostet Apple 8 Millionen Dollar
Amazon darf weiter Namen "Appstore" verwenden
Tags: Google, Oracle, Patentstreit, Patente
|
[ Google+ ]
|
|
|