Start-up-Geschichten
Finderly: Start-up holt Investoren an Bord
SpeedInvest und Hans Hansmann spendieren 6-stelligen Betrag
Das Produktempfehlungs-Portal Finderly (die futurezone berichtete), das im Oktober 2011 gestartet ist, hat sich zwei in Österreich namhafte Investoren an Bord geholt: Wie Finderly-Mitgründer Armin Strbac bekannt gab, haben SpeedInvest von Oliver Holle (z.B. Soup.io) sowie der Wiener Business Angel Hans Hansmann (iJoule, Diagnosia, Busuu u.a.) bei seinem Start-up investiert. "Es handelt sich um eine Summe im oberen 6-stelligen Bereich", so Strbac zur futurezone. Genauere Details zu Investitionssumme und vergebenen Firmenanteilen wollte er nicht nennen. "Das Investment ermöglicht uns vor allem, die Kooperationen mit Händlern auszubauen", so Strbac weiter. "Wir wollen in Zukunft nicht nur bei der Kaufentscheidung helfen, sondern verstärkt auch in anderen Bereichen einer User-Gadget-Beziehung."
Finderly konkurriert bei Produktempfehlungen mit großen Preisvergleichs-Seiten wie Geizhals oder Idealo. Allerdings will man den Nutzer nicht den günstigsten Preis, sondern das passendste Gerät finden lassen. Bis dato sind laut Finderly 1 Million Produkten in mehr als 160 Produktkategorien gelistet.
Das vor allem in den USA immer populärer werdende Start-up Pinterest, das ebenfalls mit Produktempfehlungen und Affiliate-Marketing arbeitet, sieht man bei Finderly nicht als Konkurrenz. "Wir sehen Pinterest als Ideenquelle und Beispiel, von dem man viel lernen kann", sagt Strbac. "Pinterest ist in vielen Themen eine große Inspirationsquelle und Sammlung von Eindrücken, die man sich zu einem späteren Eindruck noch Mal ansehen möchte, es ist aber nicht die Antwort auf konkrete Fragen. Vor allem der Elektronikbereich ist nicht strukturiert und nicht so besetzt wie andere Themen, da unterscheiden wir uns mit Fokus und Angebot schon sehr."
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Tags:
Österreich, Start-ups
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