Börsengang
US-Rentenfonds will größeres Facebook-Board
Forderung zur Vergrößerung des Direktoriums
Der US-Rentenfonds CalSTRS hat Facebook vor dem Milliarden-Börsengang zur Vergrößerung seines Direktoriums aufgefordert. „Wir sind enttäuscht, dass das Facebook-Direktorium keine weiblichen Mitglieder haben wird“, schrieb CalSTRS-Direktorin Anne Sheehan in einem am Dienstag veröffentlichten Brief an Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.
CalSTRS sei der Meinung, dass das weltgrößte soziale Netzwerk von einem größeren, vielfältigeren Board profitieren könne. Der zweitgrößte US-Rentenfonds verwaltete zu Anfang Februar Vermögenswerte von etwa 150 Milliarden Dollar. CalSTRS ist nach eigenen Angaben über Private-Equity-Investitionen an Facebook beteiligt. Der Fonds rechnet damit, nach dem für dieses Jahr geplanten Börsengang Anteilseigner an dem US-Konzern zu sein.
Facebook hatte in der vergangenen Woche seinen Börsengang beantragt. Analysten gehen davon aus, dass Facebook bei Investoren bis zu zehn Milliarden Dollar einsammeln könnte. Selbst mit dem geringeren Volumen handelt es sich um den größten Börsengang eines Internet-Konzerns aller Zeiten.
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Facebook, Börsengang
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