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Stellenabbau Google kürzt zehn Prozent der Jobs bei Motorola.

Foto: Julie Jacobson, ap
Laut einem internen Mail will Google 1.200 Stellen oder rund 10 Prozent der Belegschaft bei Motorola streichen. Laufende Verluste machen den Mobilfunkhersteller, der 2012 von Google für 12,5 Milliarden Dollar übernommen wurde, unprofitabel.

“Unsere Kosten sind zu hoch, wir operieren in Märkten, wo wir nicht wettbewerbsfähig sind und wir verlieren Geld”, besagt ein internes Google-E-Mail, an welches das Wall Street Journal gelangt ist. “Während wir sehr zuversichtlich bei neuen Produkten in unserer Pipeline sind, stehen wir immer noch Herausforderungen gegenüber.

Im August 2012 wurden bereits 4.000 Angestellte bei Motorola gekündigt. Die neue Abbau-Welle betrifft Mitarbeiter in den USA, China und Indien. “Diese Einschnitte sind eine Fortsetzung der Reduktionen, die wir letzten Sommer angekündigt haben”, besagt das interne Mail. “Das ist klarerweise sehr hart für die involvierten Angestellten und wir bemühen uns, ihnen durch diese schwierige Übergangsphase zu helfen.”

Laut Reuters will sich Google mit Motorola stärker auf den Smartphone-Markt konzentrieren und weniger simple Handys herstellen. Schon bei der Übernahme von Motorola befürchteten Analysten, dass sich Google mit Motorola in eine Sparte begibt, die höchstens sehr geringe Profite verspricht. Der eigentliche Grund für die Übernahme wurde aber ohnehin im breiten Patent-Portfolio Motorola gesehen, das nun Google als Waffe im Patentkrieg gegen Apple zur Verfügung steht.

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(futurezone) Erstellt am 08.03.2013, 07:35

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