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Systeme RWE digitalisiert Wartung im Tagebau mit Apple und IBM.

RWE-Zentrale in Essen
RWE-Zentrale in Essen - Foto: dpa/Bernd Thissen
Der Energiekonzern RWE stellt die Wartung seiner Maschinen in Tagebau-Betrieben mit Hilfe von Apple und IBM neu auf.

Die Mitarbeiter bekommen iPad-mini-Tablets mit einer App von RWE, die heutige Arbeitsweisen mit Papier-Formularen ablösen soll. „Nicht nur die Aufträge sind jetzt auf dem Tablet, sondern wir haben auch den Arbeitsprozess verändert“, sagte der IT-Chef von RWE Generation, Andreas Lamken. Bisher gab es eine Checkliste auf Papier, die Mitarbeiter vor Ort bei der Arbeit an den Maschinen ausfüllten und danach im Büro am PC ins System übertrugen. Künftig sollen sie sich neben der digitalen Verarbeitung der Daten auch die Aufträge selbst aussuchen und priorisieren.

Auch Fotos sollen mit den Tablets aufgenommen werden. „Diese “WhatsApp-Kultur„ - mal schnell ein Foto zu machen und zu verschicken - haben wir in der App integriert“, sagte Lamken. Wenn zum Beispiel etwas an einer Maschine verbaut sei, was nicht der Dokumentation entspreche, könne man dies auf einem Foto einkreisen und damit für die Unterlagen erfassen. „Wir wollen auch Geräusche aufzeichnen: Wenn zum Beispiel ein Getriebe knirscht, könnte man bei den Kollegen aus anderen Tagebau-Betrieben fragen, ob ihnen das bekannt vorkommt.“ Apple und IBM hatten eine gemeinsame Initiative gestartet, bei der für verschiedene Branchen spezialisierte Anwendungen für iPhones und iPads entwickelt werden. Bis Ende vergangenen Jahres wurden rund 100 solcher Anwendungen eingeführt.

(DPA) Erstellt am 16.02.2016, 16:02

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