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Prognose Smartphones: IDC glaubt an Microsoft-Comeback.

Foto: Microsoft
Das Marktforschungsunternehmen IDC rechnet, dass der Smartphone-Markt bis 2015 auf knapp eine Milliarde Geräte anwachsen wird. Nutznießer dieser Entwicklung soll neben Android vor allem auch Microsoft sein. Laut IDC könnte Microsoft seinen derzeit mickrigen Marktanteil von 3,8 auf 20 Prozent erhöhen.

Der Smartphone-Markt wird nach einer aktuellen Erhebung der Marktforscher von IDC in diesem Jahr um 55 Prozent auf 472 Millionen Geräte wachsen. Bis 2015 erwartet IDC, dass sich der Absatz noch einmal auf 982 Millionen Geräte verdoppelt. Damit werde der Markt der Smartphones viermal schneller zulegen als der traditionelle Handy-Markt, teilte IDC mit.

Microsoft über Nokia wieder im Spiel
Nachdem Microsoft mit seinen Mobil-Betriebssystemen lange drohte, komplett den Anschluss zu verlieren, bescheinigt IDC -  nicht zuletzt durch die Kooperation mit Nokia - neue Wettbewerbsfähigkeit. Noch rangiert Microsoft mit einem Anteil von 3,8 Prozent weit abgeschlagen auf dem fünften Platz. Bis 2015, so die Erwartungen der Analysten, werden Windows Mobile und das neue Windows Phone 7 mit einem Marktanteil von 20,3 Prozent Apples iPhone-Betriebssystem iOS (16,9 Prozent) vom zweiten Platz verdrängt haben. Microsoft soll dabei von der Stärke Nokias profitieren, das gerade in einigen Wachstumsregionen gut aufgestellt ist.

„Die Smartphone-Fluttore sind weit geöffnet“, sagte IDC-Analyst Kevin Restivo. Starkes Wachstum zeichne sich vor allem in den sich noch entwickelnden Märkten wie in Asien oder in Lateinamerika ab, wo die leistungsfähigen Mobiltelefone noch nicht besonders weit verbreitet sind. Das Google-System Android dürfte seine führende Position im Markt weiter ausbauen und dank der zahlreich verfügbaren Geräte in diesem Jahr 38,9 Prozent Marktanteil erreichen.

Apple sind Margen wichtiger

Vor rund einem Monat hatten auch die Marktforscher bei Gartner dem Apple-Betriebssystem iOS ein leicht schwächeres Wachstum prognostiziert. Als Grund dafür nannte Gartner das Interesse von Apple, anstelle von einer reinen Steigerung der Marktanteile lieber hohe Margen erzielen zu wollen.

(futurezone/dpa) Erstellt am 10.06.2011, 12:10

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