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Agentur Socialisten: Österreichs erster Facebook-Partner.

Foto: Michael Kamleitner
Die Wiener Agentur "Die Socialisten" rund um Michael Kamleitner darf sich fortan "Preferred Marketing Developer" von Facebook nennen. Ein direkter Draht in die kalifornische Zentrale des Online-Netzwerks und Empfehlungen seitens Facebook werden dem Geschäft der Wiener künftig gutun.

Auf der Webseite der Wiener Social-Software-Agentur Die Socialisten darf ab sofort das “Preferred Marketing Developer”-Kennzeichen (PMD) von Facebook prangen. Die Firma um Geschäftsführer Michael Kamleitner kann jetzt damit signalisieren, offizieller Facebook-Partner zu sein - als derzeit einziges Unternehmen in Österreich. In Deutschland wurden acht Firmen als Facebook-Partner ausgezeichnet.

“Wir freuen uns natürlich riesig, das ist eine Bestätigung für die Arbeit, die wir seit fünf Jahren machen”, so Kamleitner am Telefon zur futurezone. “Es macht Sinn, sich ganz auf Facebook zu konzentrieren.” Am Mittwoch (Ortszeit) war er in der neuen - “sehr beeindruckenden” - Facebook-Zentrale in Menlo Park (siehe Foto), Kalifornien, um die neue Partnerschaft zu besiegeln.

Einzige Firma aus Österreich
Die Socialisten gehören damit zu jenen 232 Firmen aus 35 Ländern, die ab sofort direkt mit Facebook zusammenarbeiten. In der Praxis heißt das: Wer in Österreich eine Facebook-Seite möchte oder eine Facebook-App braucht, wird von Facebook an Die Socialisten verwiesen. “Gerade bei neuen Features wie Timeline ist es von großem Vorteil, einen direkten Draht zu Facebook zu haben”, sagt Kamleitner. Er kann jetzt auf einen Ansprechpartner im Facebook-HQ zurückgreifen - etwa, wenn es um Fragen zur Freischaltung von Timeline-Apps geht.

Von Facebook vorgestellte Timeline-Apps (auch Chronik-Anwendungen genannt) gibt es derzeit etwa 100. Während sich Die Socialisten auf Pages und Apps konzentrieren, gibt es auch andere PMDs, die sich etwa auf Ads oder Insights (Nutzeranalysen) spezialisiert haben.

Bevorzugte Behandlung
Oft würden sich große Firmen direkt an die Betreiber des Online-Netzwerks wenden, wenn sie Facebook-Anwendungen brauchen. Diese reichen die Anfragen jetzt weiter an ihre PMD-Partner. Das dürfte sich auf das Geschäft von Kamleitners Agentur positiv auswirken. “Klar, wir erwarten schon, dass das öffentlich wahrgenommen wird.”

Das neue PMD-Programm löst das alte “Preferred Developer Consultant”-Programm (PDC) und das “Marketing API Program” (MAP) ab.. Gerüchte, dass die neuen Partner Zugang zu einer eigenen API hätte, dementiert Kamleitner. “Nein, wir bekommen keine eigenen Zugänge, die Facebook-Platform ist für alle genauso offen wie bisher.”

Die Socialisten
Foto: Screenshot

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(futurezone) Erstellt am 19.04.2012, 10:00

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