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Mobilfunk Telekom Austria will weiterhin Orange-Anteile.

Foto: Hans Peter Bader/reuters
Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter sagt in Zeitungsinterview: "Ja, aber die Kartellbehörde muss zustimmen." Die lange Dauer des Genehmigungsverfahrens sei „absurd“.

Auf der Suche nach Zukäufen ist die Telekom Austria (TA) weiter an Teilen des Konkurrenten Orange interessiert. „Ja, aber die Kartellbehörde muss zustimmen", sagte TA-Chef Hannes Ametsreiter der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FASZ). Die Behörde wolle bis 21. Dezember entscheiden. „Dann haben wir Klarheit, ob das klappt", sagte der Manager.

Zuletzt hatte Ametsreiter offengelassen, ob die 390 Millionen Euro schwere Übernahme der Orange -Billigmarke Yesss! samt Sendestationen für die Telekom noch attraktiv sei. Dass sich die Genehmigung für den Drei-Orange-Deal, inklusive der geplanten Yesss!-Übernahme, hinzieht, bezeichnete Ametsreiter in einem Interview mit der Tageszeitung „Österreich" (Sonntag-Ausgabe) als „absurd": „Die USA hat 5 Mobilfunkbetreiber, das kleine Österreich 4. Und dann wird hier darüber diskutiert, ob Konsolidierung eintreten darf."

Korruptionsvorwürfe
Ametsreiter bekräftigte in der „FASZ", an den Korruptionsvorwürfen gegen ihn sei nichts dran. „Anonyme Anzeigen haben das ins Rollen gebracht. Ermittlungen bezüglich zwei der drei Anzeigen wurden schon wieder eingestellt", sagte er. Die Wiener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn und frühere Telekom-Manager wegen des Verdachts von Schmiergeldzahlungen. Dabei geht es um die Anmietung des Wiener Burgtheaters durch die Telekom zum Public Viewing bei der Fußball-EM 2008.

Angesprochen auf die Skandale, die die Telekom gebeutelt haben, und darauf, dass er auch persönlich immer wieder „angeschüttet" werde, meinte Ametsreiter zu „Österreich": „Es gibt Dinge, die angenehmer sind. Aber es ist nichts dran. Insofern nehme ich es locker."

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(apa/reuters) Erstellt am 18.11.2012, 15:00

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