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Börse Tesla fängt Feuer, Aktienkurs sackt ab.

Laut&nbsp;<a href="http://www.nrk.no/sorlandet/tesla-tok-fyr-under-hurtiglading-1.12729078">nrk.no</a> hing der Tesla an einem Supercharger während er in Flammen aufging
Laut nrk.no hing der Tesla an einem Supercharger während er in Flammen aufging - Foto: nrk.no
Obwohl Tesla bei den Verkaufszahlen im selbst vorgegebenen Rahmen liegt, bricht der Aktienkurs ein. Grund dürfte der Brand eines Wagens in Norwegen sein.

Der kalifornische Autobauer Tesla hat im vergangenen Jahr 50.580 Elektroautos verkauft und ist damit im selbst gesteckten Rahmen von 50.000 bis 52.000 geblieben. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres lieferte das Unternehmen 17.400 Autos aus - auch das im Anfang November vorgegebenen Plan von 17.000 bis 19.000 Exemplaren.

Dennoch rutschte der Kurs der Aktie im vorbörslichen Handel an der Wall Street am Montag um 4,17 Prozent auf 230 Dollar (211 Euro). Grund war vermutlich der Brand eines Tesla am Wochenende in Norwegen. Das Auto brannte während des Ladevorgangs an einer Schnellladestation aus ungeklärter Ursache vollkommen aus. Verletzt wurde niemand.

 

Autos der Marke Tesla sind in Norwegen sehr beliebt. Der Kauf elektrischer Wagen wird dort steuerlich gefördert. In den ersten elf Monaten 2015 erreichte Tesla einen Marktanteil von 2,7 Prozent - und damit mehr als Opel, Renault oder Honda.

Teslas Elektroautos sind im Luxussegment angesiedelt, das Model S kostet je nach Ausstattung zwischen 70.000 und 130.000 Dollar. In diesem Jahr will das Unternehmen einen kostengünstigeren Mittelklassewagen vorstellen.

Brandprobleme bereits 2013

Bereits Ende 2013 kämpfte Tesla mit Bränden bei seinen Fahrzeugen, wodurch die Aktie kurzzeitig rund 40 Prozent an Wert einbüßen musste. Damals wurden allerdings Beschädigungen am Unterboden dafür verantwortlich gemacht. Bei zwei Unfällen in den USA hatten Metallgegenstände auf der Fahrbahn die im Boden verbauten Batterien beschädigt, wodurch das Feuer ausgebrochen ist. Bevor das komplette Fahrzeug in Flammen stand, wurde allerdings der Fahrer vom Sicherheitssystem des Wagens gewarnt und angewiesen auf die Seite zu fahren.

(futurezone/apa/afp) Erstellt am 04.01.2016, 17:36

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