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Mobilfunk Tschechien verschiebt Frequenz-Auktion.

Gefahr zu hoher Gebühren für künftige Kunden

Tschechien legt die Versteigerung moderner Mobilfunkfrequenzen auf Eis. Da die Offerten für die Frequenzen des Standards 4G zuletzt deutlich gestiegen seien, gebe es die Gefahr zu hoher Gebühren für künftige Kunden, teilte die Regulierungsbehörde am Freitag mit. Zudem stehe bei einem hohen Kaufpreis die schnelle Inbetriebnahme des neuen Dienstes infrage.

Für die drei angebotenen Frequenzen wurden zuletzt mehr als eine Milliarde Dollar geboten. Neben der Deutschen Telekom reichten die tschechische Tochter CR von Telefonica und Vodafone Offerten ein. Die Auktion wurde jetzt verschoben, soll aber noch in diesem Jahr über die Bühne gehen.
Derzeit beeilen sich die meisten Staaten in Europa, den 4G-Standard auf den Weg zu bringen.

Mit 4G kann auf Smartphones und anderen Mobilgeräten bis zu zehnmal schneller als unter dem vorherigen Standard gesurft werden. Das erlaubt es etwa, ruckelfreier Videos zu sehen, Videokonferenzen abzuhalten oder noch besser online einzukaufen. Südkoreanische Anbieter warnten jedoch jüngst, dass es auch 18 Monate nach Markteinführung schwierig sei, mit dem Service Geld zu verdienen.

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(apa) Erstellt am 08.03.2013, 16:30

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