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Gerüchte Yahoo schweigt zu möglichem Stellenabbau.

Yahoo-Chefin Marissa Mayer steht unter heftigem Druck
Yahoo-Chefin Marissa Mayer steht unter heftigem Druck - Foto: Reuters/PASCAL LAUENER
Der US-Konzern will Gerüchte um einen möglichen Stellenabbau nicht kommentieren. Demnach sollen beim Internet-Pionier rund 1.000 Jobs gestrichen werden.

Der angeschlagene Internet-Pionier Yahoo will sich zu US-Medienberichten über einen größeren Stellenabbau nicht äußern. „Wir kommentieren Gerüchte grundsätzlich nicht“, sagte eine Sprecherin am Donnerstag auf Nachfrage. Zuvor hatte das Nachrichtenportal „Business Insider“ unter Berufung auf informierte Kreise gemeldet, Yahoo wolle im Rahmen eines Konzernumbaus mehr als 1000 Jobs streichen. Das entspräche über zehn Prozent der Belegschaft. Bereits in diesem Monat könnten demnach erste Kündigungen anstehen.

Kritik an Mayer

Später berichtete auch der Finanzdienst Bloomberg über einen bevorstehenden Abbau von Arbeitsplätzen und berief sich dabei auf eine anonyme Quelle, die mit den Plänen vertraut sei. Bei Yahoo kriselt es heftig, das Online-Kerngeschäft läuft schon lange schleppend.

Konzernchefin Marissa Mayer steht bei den Aktionären unter Dauerfeuer. Erst am Mittwoch hatte der Finanzinvestor Starboard einen Brandbrief an den Verwaltungsrat veröffentlicht, in dem massive Kritik an der Unternehmensführung geübt wird.

(dpa) Erstellt am 07.01.2016, 19:11

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