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Vision Auch Paketdienst UPS erwägt Zustellung per Drohne.

Foto: Youtube/Screenshot
Nicht nur der Online-Händler Amazon überlegt, Mini-Drohnen für die automatische Zustellung einzusetzen. Die erheblichen Hindernisse werden auch hier ausgeklammert.

Auch der weltgrößte Paketdienst UPS denkt über den Einsatz von automatisch fliegenden Transportrobotern nach. „Der kommerzielle Einsatz von Drohnen ist eine interessante Technologie und wir prüfen dies weiterhin“, sagte ein Sprecher dem US-Blog „The Verge“. Nach Informationen von „The Verge“ experimentierte UPS bereits mit einer Flotte von Mini-Drohnen für den Paket-Transport.

Amazon-Chef Jeff Bezos hatte für Schlagzeilen mit der Ankündigung gesorgt, die Zustellung binnen 30 Minuten per Mini-Drohne in vier bis fünf Jahren als Dienstleistung anbieten zu wollen. Bis dahin müssten aber neben technischen Problemen auch Regulierungshürden ausgeräumt werden.

Umsetzung zweifelhaft

Dass es auf dem Weg zum Drohnen-basierten Lieferservice auch abseits von Technik und Gesetzen enorme Hürden zu überwinden gibt, verschweigen sowohl Amazon als auch UPS. Schlechtes Wetter, bösartige Nachbarn mit Luftdruckgewehren, Schäden durch herabstürzende Pakete oder Drohnen, Gewichtsbeschränkungen, Zweifel an der ökonomischen Sinnhaftigkeit, fehlende Quittier-Möglichkeiten, mangelnde Reichweite, fehlende Lager-Infrastruktur und der Mangel an geeigneten Übernahme-Orte sind nur einige der Probleme, die eine Umsetzung der Drohnen-Lieferanten aus heutiger Sicht unwahrscheinlich machen. Aus PR-Sicht sind solche Ankündigungen in der Vorweihnachtszeit jedenfalls vielversprechend.
 

(DPA/futurezone) Erstellt am 03.12.2013, 17:52

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