Zur mobilen Ansicht wechseln »

Luftfahrt Boeing 787 generiert 500 GB Daten pro Flug.

Foto: rts/ANTHONY BOLANTE
Der Dreamliner produziert aufgrund seiner großen Anzahl an Sensoren beachtliche Datenmengen, wie ein IT-Techniker von Virgin Atlantic erklärt. Die Airlines stehen demnach vermehrt vor dem Problem, die Daten entsprechend zu verwalten.

Airlines müssen sich auf die Verarbeitung von immer mehr Daten rüsten. Wie David Bulman, IT-Direktor von der Airline Virgin Atlantic gegenüber ComputerWorld UK erklärt, produziert der Dreamliner auf einem Flug bis zu einen halben Terabyte an Daten, die analysiert werden müssen.

„Jedes Teil des Flugzeuges hat eine Internetverbindung. Von den Triebwerken, bis zu den Landeklappen und dem Fahrwerk“, erklärt Bulman. „Wenn es ein Problem mit einem der Triebwerke gibt, wissen die Bodentechniker das, bevor die Maschine überhaupt landet und können entsprechende Ersatzteile vorbereiten“. Erste Maschinen des Dreamliners sollen an Virgin Atlantic im Jahr 2014 geliefert werden.

Auch andere Bereiche im Organisationsablauf sorgen für große Menge an Daten, die verarbeitet werden müssen. So sollen etwa Passagiere und auch Gepäck über RFID-Chips identifiziert werden können. „Die Herausforderung ist, was man mit den riesigen Datenmengen macht. Wir erreichen einen Punkt, wo wir nicht mehr alles verarbeiten können.“ Eine der Lösungen sollen etwa Cloud-Lösungen sein, um die Infrastruktur der Airlines zu entlasten. 

Mehr zum Thema

(futurezone) Erstellt am 07.03.2013, 10:55

Kommentare ()

Ihr Kommentar Kommentare aktualisieren
Bitte Javascript aktivieren!