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Song Contest Conchita Wurst erobert auch die Sozialen Netzwerke.

Conchita Wurst konnte erstmals seit Udo Jürgens 1966 wieder einen Song Contest für Österreich gewinnen
Conchita Wurst konnte erstmals seit Udo Jürgens 1966 wieder einen Song Contest für Österreich gewinnen - Foto: undefined
Der Sieg von Conchita Wurst schlägt auch auf den Sozialen Netzwerken große Wellen. Die Zahl der Fans explodierte nach dem Sieg regelrecht, die Kritiker verloren hingegen.

Der Sieg von Conchita Wurst beim diesjährigen Eurovision Song Contest hat der Künstlerin nicht nur internationales Medienecho, sondern auch Tausende neue Fans auf Facebook, Twitter und Instagram eingebracht. Die Facebook-Seite von Conchita Wurst stand vor dem Sieg noch bei rund 90.000 Fans, mittlerweile ist sie auf weit über 203.000 explodiert, Tendenz steigend. Die umstrittene Facebook-Gruppe „NEIN zu Conchita Wurst beim Song Contest“ verlor hingegen nach dem Sieg rund 1000 Likes, steht aber weiterhin noch bei 37.500 Mitgliedern.

Auf Twitter war das Wachstum ebenso rasant. Am Freitag stand @ConchitaWurst noch bei respektablen 9000 Followern, mittlerweile sind es weit über 45.000. Zudem ist sie eines der Trending Topics auf der Microblogging-Plattform. Die stärksten Trends auf Twitter in Europa waren neben #eurovision auch die Hashtags #wurst und #conchita. In Österreich scheint es auch am Tag danach kein anderes Thema zu geben, von 18 Top-Begriffe drehen sich derzeit 17 nur um den Songcontest und den Sieg. Lediglich #muttertag konnte sich noch dazwischen schummeln.

Kontroverse Diskussionen

Auch ein Facebook-Posting von HC Strache, das am 7. Mai veröffentlicht wurde und Kritik an der Auswahl von Conchita Wurst übt, wird nun wieder stark diskutiert. Dieses zitierte unter anderem eine umstrittene Aussage von Alf Poier, der aber mittlerweile ebenfalls Wurst gratulierte und sich dagegen aussprach, als „Propaganda-Maskottchen“ missbraucht zu werden.

Auf Instagram zählt sie mittlerweile mehr als 24.000 Follower. Der Sieg wurde vor allem auf Reddit kontrovers diskutiert, der allgemeine Tenor war jedoch positiv. Unter anderem wurde auch vorgeschlagen, dass der Song Contest kommendes Jahr in Fucking statt Wien ausgerichtet werden sollte.

(futurezone) Erstellt am 11.05.2014, 10:26

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