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futurezone Award Der Roboter des Jahres hält Viehställe sauber.

Foto: Schauer Agrotronic
ENRO, ein Entmistungs-Roboter aus Oberösterreich, gewinnt den Robotik Award powered by Festo. Der Spezialpreis wurde am Donnerstag im Rahmen des futurezone Award vergeben. Platz zwei geht an den selbstständigen Segler ASV Roboat. Platz drei erringt ein modularer Quadcopter, der aus einem Schülerprojekt hervorgeht.

Mit dem "Robotik award powered by Festo" wurde die ungewöhnlichste Roboter-Innovation 2012 prämiert. Ausschlaggebend für den Gesamtsieg war eine haushohe Führung im Publikums-Voting auf futurezone.at.
Der Gewinner sieht aus wie ein überdimensionaler Staubsauger-Roboter, sorgt für Sauberkeit in Ställen und beseitigt Infektionsquellen für Klauenkrankheiten.

Hygiene im Viehstall

ENRO, so der Name des Geräts, bewegt sich selbstständig durch die Laufgänge, plant seine Routen automatisch und übermittelt seine Reinigungs-Protokolle per WLAN. Besonderer Wert wurde  bei ENRO auch auf die leichte Bedienbarkeit mittels einer eigenen PC-Software gelegt. Der Entmistungsroboter ist eine gemeinsame Entwicklung der FH Oberösterreich Forschungs- und Entwicklungs-GmbH und des Agrartechnik-Unternehmens Schauer Agrotronic.

Leise und selbstständige Forschungsplattform

Platz zwei in der Rangliste des Robotik Award powered by Festo erobert ein Roboter, der bereits international für Aufsehen gesorgt hat. Das ASV Roboat ist ein selbstständig fahrendes Segelboot, das als maritime Forschungsplattform dient. Die komplexen Abläufe des Segelns werden vollautomatisch bewältigt. Strom wird durch Solarpaneele an Deck erzeugt. Durch seine  annähernd lautlose Fortbewegung konnte sich das Roboat bereits in der Walforschung bewähren. Entwickelt wurde   es von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC).

Flugroboter mit austauschbaren Instrumenten

Mit kräftiger Voting-Unterstützung erringt das Projekt Quadcopter  Platz drei. Vier Schüler der HTL Ybbs entwickelten einen Flug-Roboter mit vollständig modularem Rahmen, der ein schnelles Austauschen von Kameras oder weiteren Bordinstrumenten erlaubt. Montiert werden kann etwa eine HD-Kamera oder eine Wärmebildkamera. Per GPS kann der Quadcopter vorgegebene Koordinatenlinien abfliegen. Als Weiterentwicklung planen die HTL-Schüler eine Steuermöglichkeit per Handy oder Tablet ein. Danach soll auch Gestensteuerung mittels Microsoft Kinect zum Einsatz kommen.

(futurezone) Erstellt am 08.11.2012, 20:15

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