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Studie Do-Not-Track-Funktionen nur schwer nutzbar.

"Opt-out" bei Browsern für Internetnutzer zu kompliziert

Einer Studie der Carnegie-Melon-Universität in Pittsburgh, Pennsylvania, zufolge tun sich Internetnutzer schwer damit, Internet-Browser und andere Programme so einzustellen, dass Werbe-Dienste keine Daten über sie erheben ("Opt-out"). Untersucht wurden in der "Why Johnny Can’t Opt Out: A Usability Evaluation of Tools to Limit Online Behavioral Advertising" (PDF) getauften Studie 45 Internetnutzer in einem Labortest. Diese wurden befragt und bei der Nutzung neun verschiedener Programme - darunter Firefox 5 und Internet Explorer 9 - beobachtet.

In allen neun Programmen stellten die Forscher "schwere Mängel" bei den Privatsphäre-Einstellungen fest, die es erschweren würden, Werbe-Diensten den Zugriff auf Nutzerdaten zu verbieten. Die getesteten Personen schafften es außerdem kaum, Block-Listen zu installieren, damit neue Do-Not-Track-Funktionen (die futurezone berichtete ) in Internet-Browsern greifen. Außerdem glaubten viele, dass sie Werbe-Dienste ausgesperrt hätten, obwohl diese immer noch Zugriff hatten.

Do-Not-Track-Funktionen werden mit dem Ansteigen von so genanntem "Online Behavioral Advertising" (OBA), also Werbung, die auf Basis von Nutzereigenschaften und Nutzungsverhalten angezeigt wird, immer wichtiger. Offensichtlich haben Konsumenten aber noch große Probleme, jene Tools richtig zu nutzen, die Internet-Software für das Abdrehen der Datensammlung bereitstellt. Hier sind Software-Entwickler nun gefordert, Opt-out-Möglichkeiten einfacher zu gestalten.

Why Johnny Can’t Opt Out: A Usability Evaluation of Tools to Limit Online Behavioral Advertising

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(futurezone) Erstellt am 01.11.2011, 17:00

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