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Pakistan-Anschlag Facebook entschuldigt sich für Safety-Check-Fehler.

Nutzer auf der ganzen Welt erhielten diese "Safety Check"-Nachricht von Facebook, obwohl sie weit weg vom Tatort in Pakistan waren
Nutzer auf der ganzen Welt erhielten diese "Safety Check"-Nachricht von Facebook, obwohl sie weit weg vom Tatort in Pakistan waren - Foto: Screenshot
Nach dem Bombenanschlag in Lahore wurden weit entfernte Facebook-Nutzer von der "Safety Check"-Funktion gefragt, ob es ihnen gut geht. Der Fehler wird untersucht.

Bei einem Selbstmordanschlag in der pakistanischen Stadt Lahore kamen am Sonntag mindestens 70 Menschen ums Leben. Wie bereits nach den Anschlägen in Brüssel aktivierte Facebook umgehend seine "Safety Check"-Funktion. Dabei sollten Nutzer des Social Networks, die ihren Wohnort in unmittelbarer Umgebung angegeben haben, gefragt werden, ob sie sich in Sicherheit befinden. Am Sonntag erhielten allerdings auch Nutzer, die weder in Pakistan wohnen, noch sich dort aufhielten, sorgenvolle Botschaften.

"Danke fürs Erschrecken"

Wie Facebook in einem Posting mitteilt, hat es sich um eine Fehlfunktion gehandelt. Man wisse nicht genau, warum Safety Check einen größeren Personenkreis als beabsichtigt inkludierte, man werde die Angelegenheit aber untersuchen. "Wir haben sofort versucht, die Sache zu lösen und entschuldigen uns bei allen, die die Nachricht fälschlicherweise erhalten haben", schreibt Facebook.

Wie der Guardian berichtet, reagierten viele Nutzer höchst irritiert, auf die Facebook-Krisenintervention. Auf die Frage "Warst du von der Explosion betroffen?" antworteten Nutzer etwa "Nein Facebook. Mir geht's gut, weil die Explosion in Pakistan war, aber danke fürs Fragen/Erschrecken", "Danke fürs Nachfragen, Facebook, aber Wrexham und Pakistan sind wirklich nicht im selben Gebiet", bis hin zu einem milderen "Offenbar glaubt Facebook, dass ich in Pakistan bin". Wie viele Nutzer genau von dem Fehler betroffen waren, ist noch unklar.

(futurezone) Erstellt am 28.03.2016, 10:27

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