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Achtsam Facebook und Google+: Nutzer werden unsozialer.

Foto: AP
Wie eine neue Studie des PEW-Instituts zeigt, werden Mitglieder bei Facebook vorsichtiger bei der Nutzung des Netzwerks. Auf Datenschutz bedacht, kündigen viele Freundschaften auf und stellen restriktivere Privatsphäre-Einstellungen um.

Mark Zuckerberg gab in Interviews zwar immer wieder zu Protokoll, dass das Ende der Privatsphäre nahe. Eine neue Studie scheint dies nun jedoch zu widerlegen. Das US-amerikanische Pew Research Center hat die Nutzung der sozialen Netzwerke untersucht und kommt zum Schluss: Nutzer achten wieder mehr auf ihre Privatsphäre. Laut der Untersuchung wählen viele Nutzer wieder striktere Einstellungen, um ihre persönlichen Daten zu schützen. Der freizügige, ungezwungene Umgang mit Informationen ist vorbei.

Freunde löschen, um sich zu schützen
Viele Nutzer überprüfen ihre Privatsphäre-Einstellungen und optimieren sie. Wie die am Freitag in den USA veröffentlichte Studie zeigt, haben 63 Prozent der Nutzer Freundschaften aufgekündigt. Lose Bekannschaften werden aus den Profilen entfernt, um diesen keine Informationen preiszugeben. 44 Prozent der Nutzer, so die Untersuchung, haben alte Kommentare von Freunden gelöscht, 37 Prozent haben Tags von sich auf Fotos gelöscht, um eine klare Identifizierung zu verhindern.

Frauen sind vorsichtiger
Wie das Pew Papier aufzeigt, beschützen Frauen stärker ihre persönlichen Informationen. 67 Prozent der Frauen haben Freunde aus der Liste gelöscht, bei Männer waren es 58 Prozent. 67 Prozent der weiblichen Nutzer hätten zudem die Privatsphäre-Einstellungen auf den maximalen Schutz-Level gesetzt. Bei Männern tun dies 48 Prozent.

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(futurezone) Erstellt am 25.02.2012, 10:45

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