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Umwelt Hoher Stromverbrauch der Bitcoins kritisiert.

Foto: Bitcoin
Die digitale Währung Bitcoin steht wieder in der Kritik: Anstatt Hacker-Angriffen und Währungsschwankungen wird diesmal der hohe Energieaufwand angeprangert, der für die Erstellung und Errechnung neuer Bitcoins nötig ist. Pro Tag fallen rund 1000 Megawatt Stunden und bis zu 150.000 Dollar Stromkosten an.

Wer Bitcoins besitzen will, muss sie entweder kaufen oder aber sie selbst errechnen. Wie zu Zeiten des Gold- und Silberrausches kann nach neuen Bitcoins „gegraben" werden, indem man Computer nach neuen Datenblöcken rechnen lässt. Möglich ist dies zwar mit herkömmlichen Computern, aufgrund der Komplexität greifen viele jedoch auf Highend-Maschinen zurück, die rund um die Uhr ausschließlich neue Bitcoins generieren.

Hohe Kosten
Wie Bloomberg berichtet, fallen durch diesen Prozess extrem hohe Stromkosten an. Im Durchschnitt fallen pro Tag 982 Megawatt Stunden an, was rund 150.000 US-Dollar entspricht. Für den durchschnittlichen Bitcoin-Gräber mache der Abbau keinen Sinn mehr, da die Stromkosten den Gewinn durch die Schaffung von neuen Bitcoins übersteigen. Auch das Investment in dezidierte Bitcoin-Maschinen sei keine Garantie auf Profit.

Zeitlich begrenzt
In Reaktion auf den Vorwurf der Energieverschwendung gibt etwa Ars Technica zu bedenken, dass die Stromverbrauchswerte nur auf Schätzungen basieren und die Stromkosten zu hoch kalkuliert sein. Des weiteren wird ins Treffen geführt, dass Bitcoins limitiert sind und mit dem Erreichen der Obergrenze von 21 Millionen Bitcoins der Verbrauch voraussichtlich nicht weiter steigen wird.

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(futurezone) Erstellt am 15.04.2013, 08:15

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