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Foto-Dienst Instagram will Ausweise von Nutzern sehen.

Foto: Jakob Steinschaden
In den USA werden derzeit mehrere Nutzer von dem Fotodienst ausgeschlossen und aufgefordert, eine Kopie ihres Lichtbildausweises einzuschicken, um die Identität zu überprüfen. Auch Geburtsurkunden sollen teilweise übermittelt werden.

Bereits Mitte Februar hat Facebook angekündigt, Accounts mit vielen Abonnenten die Möglichkeit zu bieten, sie über das Einsenden eines Lichtbildausweises zu verifizieren. Nun wurden auch Nutzer von Instagram (das im vergangenen Jahr von Facebook aufgekauft wurde) aufgefordert, einen Scan ihres Ausweises zu übermitteln. Teilweise wird sogar die Geburtsurkunde verlangt, sofern der Ausweis die Anforderungen des Online-Netzwerkes nicht erfüllt.

Was genau dabei verifiziert werden soll ist unklar, da bei Instagram im Unterschied zu Facebook überwiegend Pseudonyme verwendet werden. Instagram hat gegenüber dem US-Blog TPM bestätigt, dass die entsprechenden Aufforderungen echt sind und dass sie als Reaktion auf mögliche Verletzungen der Instagram-Nutzungsbedingungen ausgeschickt werden. Um welche Verletzungen es sich dabei genau handelt, wurde nicht angegeben. „Es ist übliche Praxis für Facebook und Instagram, den Ausweis zu verlangen, um den Nutzer zu identifizieren“, so ein Facebook-Sprecher zu TPM.

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(futurezone) Erstellt am 27.01.2013, 10:30

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