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Videochat Kärntner mit Sexvideo erpresst.

Die Polizei rät beim Einsatz von Webcams im Internet zur Vorsicht.
Die Polizei rät beim Einsatz von Webcams im Internet zur Vorsicht. - Foto: Reuters/JOHN ADKISSON
Ein Klagenfurter, der 30.000 Euro zahlen sollte, schaltete die Polizei ein.

In Kärnten ist abermals eine Erpressung mit einem Sexvideo angezeigt geworden. Ein 30-jähriger Klagenfurter wurde über Facebook von einer unbekannten Frau kontaktiert. Nach dem Umstieg auf einen Videochatkanal zeigte sie sich nackt und forderte ihn auf, sich auch auszuziehen. Nachdem er dem Wunsch nachgekommen war, sollte er 30.000 Euro zahlen, um eine Veröffentlichung des Videos zu verhindern.

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Der Mann erhielt umgehend nach dem Videochat ein Aufnahme von diesem auf seiner Facebook-Pinnwand gepostet, welche er aber sofort entfernte. Auch auf weitere - reduzierte - Geldforderungen stieg er nicht ein, sondern erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen sind noch im Laufen.

Die Landespolizeidirektion Kärnten rät, den Einsatz einer Webcam im Internet möglichst einzuschränken. Sollte es dennoch zu einer Erpressung mit Internet-Sexvideos kommen, sei Anzeige zu erstatten. Die Chats, Nachrichten oder Emails des Täters sollten nicht gelöscht, sondern mit zur Polizei gebracht werden.

(futurezone) Erstellt am 06.03.2016, 08:58

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