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Licht Lichtgestaltung gegen den Winter-Blues.

Foto: Philips
Auf dem Weg zur Arbeit ist es noch dunkel, im Büro ist die Chance auf natürliches Tageslicht auch nicht hoch und auf dem Heimweg kommt man bereits in die Dämmerung. Insgesamt spielt Licht in der Winterzeit eine wichtige Rolle, da es direkt auf das Wohlbefinden des Menschen Einfluss nimmt.

Hierfür gibt es so genannte Lampen, die natürliches Weißlicht simulieren oder durch blaues Licht Hormone aktivieren. Seit dem Aufkommen der LED ergeben sich nun weitere Möglichkeiten, der dunklen Jahreszeit und dem Winter-Blues mit speziellen Lichtarrangements zu begegnen.

„Durch LED ist die Lichtgestaltung im Wohnraum deutlich flexibler geworden", sagt Bernd Glaser, Lichtexperte bei Philips. So kann man Lebensbereiche, die auch im Alltag getrennt sind, mit Licht von einander separieren; etwa indem der Arbeitsbereich in einer anderen Lichtzone liegt wie die Leseecke. Mit traditionellen Lampen war dies mitunter schwer zu realisieren.

Drei Lichtzonen
Laut dem Experten braucht es als Grundlage ein weiches, diffuses und blendfreies Raumlicht. Dieses wird meist mit Deckenleuchten erzielt, die durch Abstrahlung das Licht im Zimmer verteilen. Dieses Licht wird durch Zonenlicht ergänzt, das bestimmte Bereiche akzentuiert, etwa einen Tisch oder einer Ecke. Hier kommen meist stehende Leuchtkörper zum Einsatz. „Früher gab es den mittigen Auslass an der Zimmerdecke, an weitere Lichtzonen wurde nicht gedacht", sagt Glaser. Dies ändert sich nun. Durch Streiflichter an den Wänden wirken Räume beispielsweise größer, was das Wohlbefinden steigern soll.

Schließlich gibt es noch Stimmungslicht, das als Zusatz für bestimmte Atmosphäre sorgt. Glaser zufolge bieten sich hier vor allem Lösungen an, die unterschiedliche Farben darstellen können. Ein Szenario, für das LED-Leuchten geeignet sind, da sie mit einer Birne bis zu 16 Millionen Farbtöne darstellen können. Zentral ist hier auch die Digitalisierung des Lichts. Dadurch, dass man bei modernen LEDs Licht regeln kann, ergeben sich neue Anwendungen. So sei es etwa möglich, das Licht automatisch an Musikrhythmen anzupassen.

Ein Wand aus Licht
In Zukunft könnten mit LEDs auch Wände zum Strahlen gebracht werden. Im Hotel- und Gastgewerbe wird dies mit Lösungen wie Luminous Textile bereits umgesetzt. Eine Installation in Privatwohnungen sei laut Glaser möglich, allerdings ist der Preis noch hoch. Dass zu Hause Lichttapeten mit LEDs oder  OLEDs realisiert werden, sei aber nur eine Frage der Zeit.

Obwohl mit den neuen Produkten sehr viele Farbschattierungen umsetzbar sind, gibt Glaser aber zu bedenken, dass grelle Töne schnell zu Ermüdung führen. Starke Lichtfarben sollten vermieden werden. Der Experte rät untertags zu kühleren Farben, wie etwa Blau. Dies aktiviere den Körper. Abends seien wärmere Farben wie orange, gelb oder rötliche  Töne gut. Diese wecken Assoziationen mit dem Sonnenuntergang und bereiten den Körper auf den Schlaf vor.

Neue Designs bei Leuchtkörpern
Laut Glaser liegen weitere Vorteile der LEDs darin, dass man mit ihnen Licht sehr präzise lenken kann. Zudem sind sie vergleichsweise klein und leicht, weshalb auf geringerem Raum eine hohe Lichtausbeute erzielt werden kann. So lassen sich neue Formen und Designs realisieren, die sich Wohntrends und bestimmten Einrichtungsstilen besser anpassen.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen futurezone.at und Philips.

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(futurezone) Erstellt am 16.11.2012, 06:00

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