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Speicherdienst Me.ga: Kim Dotcom verliert Domain.

Foto: Screenshot
Noch bevor sein neuer Cloudspeicherdienst überhaupt gestartet ist, entzog der zuständige Minister von Gabun Dotcom bereits die Domain Me.ga. Man wolle keine Plattform für vorsätzliche Urheberrechtsverletzungen bieten. Dotcom gibt sich gelassen und sagt, man habe eine Alternativdomain.

Der Nachfolgedienst von Megaupload wird wohl noch etwas länger auf sich warten lassen. Denn der in Gabun für Telekommunikation zuständige Minister Blaise Louembe erteilte Dotcom nun über die Webseite Phys.org eine Absage. "Gabun kann nicht als Plattform für Verstöße gegen das Urheberrecht dienen und lässt sich nicht von skrupellosen Personen missbrauchen", gab der Minister am Dienstag bekannt. Dotcom erhoffte sich, durch den Domainwechsel von .com auf .ga der US-Rechtssprechung zu entgehen. Die Plattform soll laut Dotcom im Januar starten.

Verschwörungstheorien von Dotcom
Ira Rothken, Dotcoms rechtlicher Vertreter im Megaupload-Fall, bestätigte gegenüber CNET, dass der neue Dienst nicht unter der Domain Me.ga erreichbar sein wird. "Die Seite ist noch nicht einmal fertiggestellt. MegaUpload und Kim sind nach wie vor unschuldig und nicht verurteilt. All das klingt nach einem Mangel an Netzneutralität in Gabun. Wir werden ganz einfach eine andere Domain verwenden.", verurteilt Rothken gegenüber CNET das Vorgehen Gabuns. Dotcom ließ über seinen Twitter-Account verlautbaren, dass dieser Fall zeigen würde, wie weit der Einfluß der US-Regierung und von Medienunternehmen wie Vivendi gehen würde. "Keine Angst, wir haben eine alternative Domain. Das zeigt nur, wie weit diese Hexenjagd der US-Regierung bereits reicht.", twitterte Dotcom am Dienstag.

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(futurezone) Erstellt am 07.11.2012, 08:00

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