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Malware Microsoft beschlagnahmt No-IP Adressen und löst Chaos aus.

Microsofts Kampf gegen Malware hat auch Unschuldige getroffen.
Microsofts Kampf gegen Malware hat auch Unschuldige getroffen. - Foto: epa
Im Kampf gegen Malware-Verbreitung geht Microsoft gegen einige No-IP Domains vor. Jedoch sind auch normale Nutzer von der Aktion betroffen.

Microsoft greift im Kampf gegen die Verbreitung von Malware hart durch. Vor Gericht hat sich der Konzern die Herrschaft über alle No-IP Domains gesichert. Mehr als 7,4 Millionen Computer weltweit sollen über diverse No-IP Domains infiziert sein. Microsoft selbst behauptet, nur jene Hostnames herauszufiltern, die auch eindeutig Malware verbreiten. Jedoch geht aus den Gerichtunterlagen hervor, dass die Liste der betroffenen Hostnames extrem lange ist.

Mehrere User, deren Content eindeutig legal und nicht infiziert ist, meldeten sich unter anderem auf Twitter zu Wort und berichteten, dass ihre Seite nicht mehr über den Hostname erreichbar ist. Auch No-IP selbst hatte zu Anfangs mit einigen Aussetzern zu kämpfen. Laut No-IP hat sich Microsoft auch nie gemeldet, um die von ihnen identifizierten Malware-Host zu blocken.

Microsoft entschuldigt sich für Ausfall

Während am Anfang von einem DDos Angriff ausgegangen wurde, meldete sich die Sprecherin von No-IP, Natalie Goguen, zu Wort und beschuldigte Microsoft “im Umgang mit DNS Dienste nicht sehr gut zu sein”

Microsoft hat sich in der Zwischenzeit in einem Statement für die Ausfälle entschuldigt. Darin macht der Konzern einen technischen Fehler verantwortlich, welcher auch User, deren Geräte nicht infiziert waren, vom Netz genommen hat. Mittlerweile wurden alle Funktionen wieder hergestellt und der der Service sollte wieder einwandfrei laufen.

(futurezone) Erstellt am 02.07.2014, 15:48

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