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Spielzeug "My Little Pony"-Hersteller wegen Schriftart verklagt.

"My Little Pony"-Webseite
"My Little Pony"-Webseite - Foto: Hasbro Screenshot
Hasbro soll in einer Online-Marketingkampagne für seine "My Little Pony"-Spielzeuge eine Schriftart ohne Genehmigung des Rechteinhabers verwendet haben und wird jetzt geklagt.

Das auf Schriftarten spezialisierte US-Unternehmen Font Brothers klagt den Spielwarenhersteller Hasbro, weil dieser eine Schriftart ohne Genehmigung verwendet haben soll, berichtet die BBC. Hasbro soll die Schriftart "Generation B", die 2009 von einem "Font Brothers"-Designer entwickelt worden ist, für die Online-Vermarktung seiner "My Little Pony"-Plastikponys (im deutschen Sprachraum auch als "Mein Kleines Pony" bekannt) verwendet haben. Auf der "My Little Pony"-Webseite sind die Namen der verschiedenen Ponys in "Generation B" dargestellt.

Eine Lizenz hat Hasbro laut dem Rechteinhaber trotz mehrmaligen Aufforderungen nicht erworben. Jetzt verklagen die Font Brothers Hasbro auf 150.000 US-Dollar Schadenersatz pro Verletzung der Rechte an der Schrift. Hasbro hat sich bislang nicht zum Verfahren geäußert. Die umstrittene Schriftart wird auf der "My Little Pony"-Webseite nach wie vor verwendet, wie aus dem Quellcode ersichtlich ist. Normalerweise verlangt Font Brothers für eine Lizenz für einen Desktop-Computer eine Gebühr von rund 20 US-Dollar pro verwendeter Schrift. Mit der Zahl der zu erwartenden Besucherzahl steigen die Gebühren allerdings an.

(futurezone) Erstellt am 26.01.2016, 18:38

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