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Daten Peinliche E-Mail-Panne beim AMS Wien.

Arbeitslose Frauen bekamen durch die E-Mail-Panne auch Einsicht in die Daten anderer arbeitslosen Frauen.
Arbeitslose Frauen bekamen durch die E-Mail-Panne auch Einsicht in die Daten anderer arbeitslosen Frauen. - Foto: KURIER - Christandl
Eine peinliche Panne ist beim AMS in Wien im 16. Bezirk passiert. Beim Versand von Einladungen über E-Mail seien versehentlich hunderte Arbeitslose „geoutet“ worden.

 Das Arbeitsmarktservice hat sich für den Fehler entschuldigt, wie "Der Standard" berichtet. Damit hat nicht nur eine Londoner HIV-Klinik Mails ihrer Patienten versendet und diese damit als Patienten geoutet, sondern auch das AMS die Daten von bei ihnen gemeldeten Arbeitssuchenden.

Daten von allen

Eine Mitarbeiterin habe am 21. August an 393 arbeitslose Frauen Einladungen zu einem Tag der offenen Tür beim AMS-Partner Trendwerk für die Zielgruppe ältere Arbeitslose verschickt. Das E-Mail habe aber nicht nur eine individuelle Einladung enthalten, sondern alle 393 Schreiben. Jede einzelne Arbeitslose bekam Namen und Anschriften aller anderen Jobsuchenden mitgeliefert, da alle Kontakte in einem Dokument verschickt wurden.

Bei der Landesgeschäftsstelle des AMS Wien zeigte man sich zerknirscht. Künftig will man bei derartigen Aktionen einen Testlauf durchführen, außerdem gibt es das Vier-Augen-Prinzip.

(apa) Erstellt am 02.09.2015, 19:29

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