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Robotik-Wettbewerb Roboter aus 40 Ländern bei der RobotChallenge erwartet.

RobotChallenge Roboter-Wettbewerb in Wien
RobotChallenge Roboter-Wettbewerb in Wien - Foto: Christoph Welkovits
Europas größter Roboter-Wettbewerb, die RobotChallenge, findet heuer am 11. und 12. April in Wien statt. 2015 treten insgesamt 639 Roboter gegeneinander an.

Die RobotChallenge ist der jährliche Fixpunkt für die internationale Wettkampf-Roboter-Szene in Wien. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am 11. und 12. April statt. 639 Roboter aus 40 Ländern werden dabei in insgesamt 14 Disziplinen gegeneinander antreten.

Sumoringer, Sprinter und Flugakrobaten

Unter anderem werden Sumo-Roboter versuchen, sich gegenseitig aus einem Ring zu drängen. Das Line Following ist eine Art Wettrennen auf einem vorgegebenen Kurs in Form einer Linie. Humanoide Roboter messen sich im Sprint. Beim Air Race müssen autonome Drohnen ihre Wendigkeit beweisen. Neben den sportlichen Wettbewerben gibt es die Freestyle-Wertung, bei der es um die ausgefallenste Roboter-Idee geht.

Hierbei wird heuer etwa ein Roboter aus Mazedonien erwartet, der einem Mars-Rover nachempfunden ist. Ein Roboter aus Tschechien wird seine Klavierspielkünste präsentieren. Klavierspielende Roboter waren in den vergangenen Jahren beinahe schon so etwas wie eine Tradition bei der RobotChallenge.

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Teilnehmer in der Disziplin Humanoid Sprint - Foto: Simon Hellmayr

Jugendliche für Technik begeistern

Die RobotChallenge wird seit 2004 einmal jährlich in Wien veranstaltet und soll vor allem Jugendliche für Technik begeistern. In den vergangenen elf Jahren nahmen insgesamt 3.700 Teilnehmer mit 2.730 Robotern teil. Die RobotChallenge ist damit Europas größter Roboter-Wettbewerb.

Internationale Gäste

Neben Teams aus Europa werden heuer aber auch Teilnehmer aus China, Ecuador, Mexiko, Saudiarabien und sogar Guinea-Bissau erwartet. Mit 127 Teilnehmern und 101 Roboter ist Mexiko in diesem Jahr am stärksten vertreten. Aus Österreich werden 44 Teilnehmer mit 16 Robotern erwartet. Doch die heimische Vertretung soll es heuer in sich haben.

Vor allem beim Line-Following will ein heimisches Team groß auftrumpfen. Für den Bewerb hat man eine eigene Reifengummi-Mischung entwickelt. Der Akku wird ultraleicht sein, dafür aber nur rund zehn Sekunden lang arbeiten. Titelverteidiger in den meisten Disziplinen sind auch heuer wieder die Roboterkonstrukteure aus Polen. Im vergangenen Jahr gingen insgesamt 8 Medaillen an Polen. Auch im Jahr zuvor dominierten polnische Teams.

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Fast zu schnell für die Kamera: Ein Line-Following-Roboter - Foto: Simon Hellmayr

Freier Eintritt

Die 11. RobotChallenge findet von 11. bis 12. April in der Aula der Wissenschaften in Wien (Wollzeile 27a, 1010 Wien) statt. Die Bewerbe finden täglich von 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt für Besucher ist frei. Organisiert wird das er von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC).

(futurezone) Erstellt am 06.04.2015, 06:00

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