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E-Mail-Fälschung Schüler bekommen nach Server-Manipulation schulfrei.

Zur Manipulation des Schul-Servers sei einiges Technik-Wissen notwendig gewesen, meinen die Ermittler
Zur Manipulation des Schul-Servers sei einiges Technik-Wissen notwendig gewesen, meinen die Ermittler - Foto: REUTERS/CHINA DAILY
In der deutschen Stadt Garbsen wurde ein Schulserver manipuliert, um per E-Mail den Ausfall des Unterrichts anzukündigen. Schüler werden als Urheber vermutet.

Am Freitag kamen im niedersächsischen Garben hunderte Schüler nicht zum Unterricht, weil sie zuvor eine E-Mail erhalten haben, indem ein "Schulausfall aufgrund der Wetterlage" angekündigt worden war. Als Absender erschien eine Mailadresse der Landesschulbehörde, unterzeichnet wurde die Mail mit dem Namen des Schulleiters des Garbener Gymnasiums. Die E-Mail war allerdings nicht echt. Der Schulleiter erhielt sie selbst und versuchte, in einem weiteren Rundmail, die Aufforderung zuhause zu bleiben rückgängig zu machen. Seine Warnung wurde von vielen Schülern allerdings ignoriert, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung.

Die fingierte E-Mail konnte nur durch eine Manipulation des Schul-Servers angefertigt werden. Das Gymnasium hat nun die Abteilung Cybercrime der Polizei alarmiert, um herauszufinden, wer hinter dem Streich steckt. Als Urheber werden Schüler vermutet. Werden sie der Tat überführt, droht ein Schulverweis. Für das Garbener Gymnasium war dies bereits der zweite Vorfall, bei dem der Schulserver gehackt wurde. Zuvor war es bereits zu einem unerlaubten Eindringen in den Vertretungsplan gekommen.

(futurezone) Erstellt am 09.01.2016, 11:08

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