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Time Steve Jobs Favorit für „Person des Jahres“.

Foto: reuters
Wie jedes Jahr seit 1927 begibt sich das Time-Magazin auf die Suche nach der Person des Jahres. In einer Panel-Diskussion zeichnete sich mit Steve Jobs ein klarer Favorit ab. Wird dem verstorbenen Apple-Gründer die Ehre zuteil, die mit einem Cover für die Dezember-Ausgabe verbunden ist, wäre dies das erste Mal, dass die Person des Jahres posthum verlieren wird.

Der bekannte NBC-Moderator Brian Williams plädiert für Jobs, da dieser die Welt verändert und für Inspiration gesorgt habe. Er habe deutlich gemacht, dass man etwas erreichen und verändern könne. Ebenfalls im Gespräch für die Auszeichnung sind „wütende Personen“, wie es Saturday Night Live Star Seth Meyers formulierte. Er sprach dabei auf die politischen Protestanten im Nahen Osten, aber auch die Occupy Wall Street Bewegung in den USA und Europa an, die sich gegen Gier und Korruption der Reichen und Mächtigen auflehnt.

Auch Osama bin Laden auf der Liste

Ebenfalls im Gespräch ist Berichten zufolge der in diesem Jahr getötete Osama bin Laden, wenngleich dessen Wahl unwahrscheinlich sein dürfte. In der Vergangenheit wurden aber auch Hitler und Stalin als „Personen des Jahres“ im negativen Sinn gekürt. Im vergangenen Jahr hatte mit Mark Zuckerberg ein Hauptakteur aus der Technologiewelt die Auszeichnung erhalten .

Steve Jobs ist die Auszeichnung bisher vorenthalten geblieben. 1982 wähnte er sich des Time-Covers sicher, musste dann aber enttäuscht zur Kenntnis nehmen, dass das Magazin den Computer als „Maschine des Jahres“ auf das Cover druckte und seine Person ins Blattinnere verbannte.

(futurezone) Erstellt am 10.11.2011, 08:45

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