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Online-Musik Streaming von "Happy" macht Pharrell Williams nicht reich.

Ein Massenhit ist heutzutage kein Garant mehr für gute Einkünfte. Dies bekommt nun auch Pharrell Williams zu spüren.
Ein Massenhit ist heutzutage kein Garant mehr für gute Einkünfte. Dies bekommt nun auch Pharrell Williams zu spüren. - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP
Pharrell Williams soll von Pandora nur 2700 US-Dollar an Royalities bekommen haben, obwohl „Happy“ mehr als 43 Millionen Mal gestreamed wurde.

„Happy“ von Pharelll Williams kennt ein jeder. Über den Streaming-Dienst Pandora in den USA wurde der Song allein im ersten Quartal 2014 43 Millionen Mal abgespielt. Williams bekam dafür allerdings nur 2700 US-Dollar zu sehen. Das geht aus einer internen E-Mail von Sony/ATV-Chef Martin Bandier an Paul Reskinoff von Digital Music News hervor.

"Unakzeptable Situation"

Bei den derzeitigen Vergütungsmodellen würden eine Million Plays auf Pandora rund 60 US-Dollar an Lizenzeinnahmen ausmachen, die sich Künstler und Herausgeber auch noch teilen müssen. „Das ist eine unakzeptable Situation und diese können wir nicht weiterhin gutheißen“, so Bandier in der E-Mail. Die E-Mail des Sony-Chefs wurde von fusion.net auf ihre Echtheit überprüft. Pandora gab zu den Vorwürfen vorerst keinen Kommentar ab.

Letzten Monat ging Aloe Blacc, der den Hit „Wake Me Up!“ geschrieben hat, an die Öffentlichkeit und erklärte, dass er für 168 Millionen Plays auf Pandora nur 12.359 US-Dollar erhalten habe, den er unter drei Songwritern und Herausgebern aufteilen müsse. Pandora ist in den USA der größte Musik-Steaming-Dienst.

Erst im Oktober warf Musikerin Taylor Swift Spotify vor, nicht genügend Lizenzgebühren zu zahlen. „Ich bin nicht bereit, meine Lebensarbeit einem Experiment zu widmen, bei dem ich das Gefühl habe, dass die Künstler, Produzenten und Songwriter von Musik fair bezahlt werden.“

(futurezone) Erstellt am 21.12.2014, 15:56

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