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Unfall Stromschlag durch Handy: 13-Jährige erlitt Verbrennungen.

Die Verbrennungen am Hals wurden von den Eltern des Mädchens dokumentiert
Die Verbrennungen am Hals wurden von den Eltern des Mädchens dokumentiert - Foto: Jackie Fedro
Ein US-Teenager soll während eines Telefonats einen Stromschlag erlitten haben. T-Mobile will die medizinische Behandlung bezahlen, LG äußerte sich bisher nicht zum Vorfall.

Ein 13-jähriges Mädchen hat in den USA Verbrennungen zweiten Grades davongetragen, nachdem sie während eines Telefonats offenbar einen Stromschlag bekam. Bei dem Gerät soll es sich laut Buzzfeed um ein LG Smartphone Optimus F6 (d500) handeln, das per Ladekabel am Stromnetz hing. Die Energie entlud sich über die Halskette des Mädchens und sorgte so für hässliche Brandmale rund um den ganzen Hals.

T-Mobile untersucht Vorfall

Die Mutter des Mädchens, die sich nun mit dem Vorfall an die Presse wandte, gab an, dass es sich beim Ladekabel und Gerät um neue Produkte handelte, die sie direkt über T-Mobile USA gekauft habe. Der US-Mobilfunker wollte wie LG bisher öffentlich keine Stellung zu dem Vorfall nehmen, händigte der geschockten Familie aber ein neues Smartphone aus und bot an, medizinische Behandlungskosten zu übernehmen. Das betroffene Gerät soll zudem untersucht werden, um festzustellen, was den Vorfall verursacht hat.

Unfälle mit defekten Smartphones, die zu Verletzungen führen, sind weiterhin selten. Die meisten Vorfälle betreffen explodierende Handy-Akkus sowie Stromschläge durch defekte Ladegeräte. Experten warnen vor billigen Produkten von Drittherstellern, aber es sind auch einige Fälle von namhaften Herstellern bekannt, bei denen etwa die Batterie in den Handys explodierten. Auch das Aufladen der Geräte im eigenen Bett kann durch Überhitzung von Ladegerät oder Akku zu gefährlichen Situationen führen.

(futurezone) Erstellt am 23.02.2016, 20:11

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