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Überraschung Studie: Megaupload-Ende senkte Kinoeinnahmen .

Foto: Screenshot
Laut einer Studie profitierten viele Filme sogar durch den One-Click-Hoster Megaupload, der Anfang 2012 geschlossen wurde. Danach sanken die Einnahmen vieler Filme erheblich, lediglich Blockbuster waren davon nicht betroffen. Daher vermuten die Forscher, dass Megaupload vor allem der Verbreitung durch Mundpropaganda half.

Die Schließung des One-Click-Hosters Megaupload Anfang 2012 hat laut einer Studie nicht den erwarteten Effekt gehabt, den sich wohl die US-Filmindustrie gewünscht hätte. Demnach wären die Film-Umsätze kleinerer Produktionen (in weniger als 500 Kinos gezeigt) in nahezu allen Fällen deutlich zurückgegangen, lediglich Blockbuster hätten von der Maßnahme profitiert und ihre Umsätze steigern können. Das haben Forscher der Münchener Ludwig-Maximillians-Universität und der Kopenhagener Business Schoool in einer Untersuchung herausgefunden. Mehr als 1.344 Filme in 49 Ländern wurden über einem Zeitraum von fünf Jahren beobachtet.

Mundpropaganda
Die Forscher vermuten, dass Filme, die nicht von derartig großen Marketing-Budgets wie Blockbuster profitieren können, vor allem auf Mundpropaganda angewiesen sind und diese dank des Filesharings wohl leichter erhalten haben. Der One-Click-Hoster Megaupload war bis kurz vor seiner Schließung eine der meistbesuchten Webseiten des Internets und speicherte knapp 25 Petabyte an Daten, darunter zahlreiche urheberrechtlich geschützte Inhalte wie Filme oder Musik.

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(futurezone) Erstellt am 25.11.2012, 10:00

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