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Transparenz Tschechien macht Geheimdienstakten online zugänglich.

In Tschechien wurden Tausende Akten des früheren sozialistischen Geheimdienstes eingescannt.
In Tschechien wurden Tausende Akten des früheren sozialistischen Geheimdienstes eingescannt. - Foto: APA
Das Archiv der Sicherheitsdienste stellt vorerst 300.000 eingescannte Seiten bereit.

Tschechien macht erstmals Tausende Akten des früheren sozialistischen Geheimdienstes (StB) Forschern und Interessierten online zugänglich. Wie das zuständige Archiv der Sicherheitsdienste (ABS) am Donnerstag in Prag mitteilte, würden zu Beginn 300.000 eingescannte Seiten bereitgestellt.

Anmeldung erforderlich

Es handelt sich demnach um Unterlagen der StB-Führung und des Innenministeriums. „Dort wurden die entscheidenden Fragen der Organisation und Tätigkeit des Sicherheitsapparats durchgenommen“, erläuterte ABS-Direktorin Svetlana Ptacnikova. Für den Zugang ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Vergleichbar der Stasi in der DDR überwachte der tschechoslowakische Geheimdienst StB bis zu seiner Auflösung im Februar 1990 die eigenen Bürger. Dazu betrieb er ein Netz geheimer Informanten.

(apa, dpa) Erstellt am 10.03.2016, 11:15

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