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Cat-Content US-Entwickler baut Google Maps für Katzenbilder.

Auf seiner Suche nach Cat-Content wurde der Entwickler fündig, mehr als 15 Millionen Bilder mit Standortdaten gingen in sein Netz
Auf seiner Suche nach Cat-Content wurde der Entwickler fündig, mehr als 15 Millionen Bilder mit Standortdaten gingen in sein Netz - Foto: Screenshot
Auf "I Know Where Your Cat Lives" finden sich eine Million Katzenbilder mit Standortdaten. Der Entwickler will damit gegen die Datensammelwut vieler Unternehmen protestieren.

Katzenbilder sind ein fester Bestandteil des Internets, doch die Ausmaße überraschen immer wieder. Der US-Entwickler Owen Mundy hat mit  "I Know Where Your Cat Lives" ein recht ungewöhnliches Projekt gestartet. Er hat mit dem Suchbegriff "Cat" Fotoplattformen und soziale Netzwerke, wie zum Beispiel Instagram, nach Katzenbildern durchforstet, die mit einem Standort versehen wurden.

Mehr als 15 Millionen konnte er sammeln, eine Million davon hat er nun auf seiner Webseite veröffentlicht. Nutzer können sich so durch eine Weltkarte von Katzenbildern klicken, die Bilder werden dort angezeigt, wo sie aufgenommen wurden.

Laut Mundy handelt es sich um ein "Daten-Experiment", das sich mit dem Phänomen Katzenbilder sowie dem sinkenden Verständnis für Datenschutz beschäftigt. Er wolle darauf hinweisen, wie Start-ups und internationale Konzerne nach und nach die Privatsphäre einschränken würden.

Mundy versucht über eine Kickstarter-Kampagne die Finanzierung für die Server aufzustellen. Derzeit liegt die Kampagne bei 1500 US-Dollar, 2500 US-Dollar seien für ein Jahr erforderlich. Für Wien gibt es derzeit 1121 Katzen-Bilder (unter anderem auch Bilder vom City Airport Train - kurz CAT). Geht es nach den gelisteten Bildern, gibt es vor allem in Europa besonders viele Liebhaber von Katzenbildern. Rund ein Drittel der eine Million Bilder stammt aus Europa.

(futurezone) Erstellt am 30.07.2014, 12:57

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