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Ankündigung US-Geheimdienste wollen im Internet of Things spionieren.

Der US-Geheimdienstchef James Clapper
Der US-Geheimdienstchef James Clapper - Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/Gabriella Demczuk
Smarte Thermostate oder Kameras könnten bald von FBI, CIA und Co. genutzt werden, um Zielpersonen zu überwachen. Das gab der der US-Geheimdienstchef nun offiziell bekannt.

Der Chef der US-Geheimdienste John Clapper hat erstmals offiziell erklärt, dass die Behörden in Zukunft auch neue Internet-of-Things-Geräte nutzen werden, um ihre Überwachungsaktivitäten auszubauen. Gadgets wie vernetzte Überwachungskameras, Thermostate oder ähnliches könnten also sehr bald als Einfallstor für FBI und Co. dienen. Das dürfte für viele zwar nicht überraschend kommen, es ist dennoch die erste offizielle Ankündigung dieser Strategie von einer Person in einem derart hohen Amt. Welche Behörde die Dienste konkret im Visier hat, gab Clapper in seinem Statement für das Committee on Armed Services jedoch nicht an.

Viele neue Internet-of-Things-Anwendungen stehen immer wieder in der Kritik, da in die System oft sehr leicht eingedrungen werden kann. Oft sind die Geräte auch von Anwenderseite aus Unwissen einfach nicht ausreichend sicher konfigurieren. Zuletzt sorgte etwa eine Suchmaschine für ungesicherte Überwachungskameras für Wirbel. Auch vernetztes Spielzeug könnte sowohl für Behörden als auch andere Angreifer ein mögliches Ziel sein.  Ende 2015 machte etwa die vernetzte Barbie Schlagzeilen.

(futurezone) Erstellt am 10.02.2016, 08:00

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