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Überwachung US-Schulen: Schikanen für Funkchip-Verweigerer.

Foto: Screenshot Student locator project
Schüler, die sich gegen die Überwachung mit Funkchips wehren, werden an texanischen Schulen von Wahlen ausgeschlossen und dürfen bestimmte Bereiche am Schulgelände nicht mehr betreten.

Seit 1. Oktober werden die Schüler zweier Schulen in San Antionio (US-Bundesstaat Texas) aufgefordert, Ausweiskarten mit sich führen, die mit einem RFID-Chip versehen sind. Damit kann die Schulleitung jederzeit feststellen, wo sich die Schüler befinden. Mit dem "Student Locator Project"  genannten Pilotversuch sollen Schulschwänzer entlarvt werde, berichtet RT.com. Die Schulen erhoffen sich durch bessere Anwesenheitsstatistiken auch höhere staatliche Zuwendungen. Sollten die Test erfolgreich verlaufen, könnte die Schülerüberwachung schon bald in mehr als 100 Schulen in Texas verpflichtend eingeführt werden. Davon wären rund 100.000 Schüler betroffen.

Schikanen
Schüler, die sich gegen die Überwachungsmaßnahme wehren, beklagen nun Schikanen der Schulleitungen. Eine Schülerin sagte, dass ihr die Teilnahme an Schulwahlen verwehrt wurde. Auch die Eltern der Schülerin wurden benachrichtigt. Ihnen wurde mitgeteilt, dass härtere Maßnahmen drohen, sobald die mit Funkchip versehenen neuen Ausweise verpflichtend mitgeführt werden müssen.

Proteste
Proteste gegen das Schülerüberwachungsprojekt gab es bereits bei der Ankündigung des Programms. Auch die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) kündigte WIderstand gegen das Programm an.

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(futurezone) Erstellt am 11.10.2012, 13:00

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