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Facebook Zuckerberg arbeitet an Künstlicher Intelligenz für Zuhause.

Iron Man alias Tony Stark hat stets einen virtuellen Assistenten namens Jarvis an seiner Seite, der unter anderem auch sein komplettes Anwesen steuert
Iron Man alias Tony Stark hat stets einen virtuellen Assistenten namens Jarvis an seiner Seite, der unter anderem auch sein komplettes Anwesen steuert - Foto: kba/iron man 2.jpg
Der Facebook-Gründer hat sich von "Iron Man" inspirieren lassen und will einen digitalen Assistenten entwickeln, der das komplette Haus steuert.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sein Zuhause mithilfe künstlicher Intelligenz steuern. Er habe sich für dieses Jahr vorgenommen, einen digitalen Assistenten zu programmieren, schrieb der 31-Jährige in einem Facebook-Eintrag am späten Sonntag. Er denke an etwas ähnliches wie der Computer Jarvis von "Iron Man" Tony Stark, der in den Filmen immer zu Diensten war.

Er wolle dem System zunächst beibringen, Sprache zu verstehen, um so Musik, Beleuchtung oder Temperatur steuern zu können, erklärte Zuckerberg. "Ich werde ihm beibringen, Freunde nach einem Blick auf ihre Gesichter hereinzulassen, wenn sie an der Tür klingeln." Der Computer solle ihm auch Bescheid geben, wenn er im Zimmer seiner neugeborenen Tochter Max vorbeischauen sollte, schrieb der Facebook-Gründer.

Facebook soll helfen

Für die Arbeit solle der Assistent Daten dreidimensional in virtueller Realität aufbereiten. Jarvis konnte in den "Iron Man"-Filmen zum Beispiel technische Bauanleitungen als Hologramm in den Raum projizieren. Zuckerberg betonte, dass es sich dabei allerdings um ein Projekt handle, das er neben seiner Tätigkeit bei Facebook verfolgen wolle - er selbst habe keinerlei Absichten, Facebook zu verlassen.

Daher sollen auch "all die großartigen Dinge, an denen das Facebook KI-Forschungsteam arbeitet", in das Projekt einfließen. Facebook arbeitet unter anderem am Projekt "M", ein virtueller Assistent für den Facebook Messenger. Dieser befindet sich allerdings noch in einer sehr frühen Phase und sucht teilweise noch mit menschlicher Hilfe nach Antworten.

Zuckerberg hat keine Angst

Eine massentaugliche KI-Lösung für Smart Homes darf man sich wohl nicht erwarten. Zuckerberg betonte, dass er nach einer Lösung für sein Haus suche. Ob diese auch in anderen Häusern anwendbar wäre, ist unklar. In einem Punkt beruhigt er jedoch: Er glaubt nicht, dass Künstliche Intelligenz zu einer Bedrohung für die Menschheit werden könnte. "Einige Menschen nutzen KI, um Angst zu schüren. Aber das erscheint zu weit hergeholt für mich und deutlich unwahrscheinlicher als Katastrophen durch weit verbreitete Krankheiten, Gewalt oder ähnliches."

Zuckerberg setzt sich für jedes Jahr ein persönliches Ziel. Zuvor ging es darum, Chinesisch zu lernen, zwei Bücher pro Monat zu lesen, jeden Tag einen neuen Menschen kennenzulernen und nur Fleisch von Tieren zu essen, die er selber getötet hat.

(futurezone, apa) Erstellt am 04.01.2016, 07:32

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