Raumfahrt
Space Shuttle Endeavour startet Huckepack-Flug
Mit zweitägiger Verspätung bricht die letzte der ausrangierten NASA-Raumfähren zu ihrer letzten Ruhestätte auf. Wie seine Kollegen Discovery, Atlantis und Enterprise wird die Endeavour in einem Museum ausgestellt werden. Der letzte "Piggyback-Ride" am Rücken eines Jumbo-Jets wird von tausenden Schaulustigen verfolgt.
Die Raumfähre "Endeavour" ist zu ihrer letzten Reise aufgebrochen. Auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 startete das Space Shuttle am Mittwoch kurz nach Sonnenaufgang vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Staat Florida. Das Gespann hob in den wolkenverhangenen Himmel ab und drehte zur Begeisterung der zahlreichen Zuschauer zunächst einige Runden über Cape Canaveral.
Nach einer dreitägigen Tour mit mehreren Zwischenstopps an NASA-Standorten in den USA soll die "Endeavour" am Freitag auf dem Flughafen in Los Angeles landen und von dort in ein Museum gebracht werden. Der Start war zuvor wegen schlechter Wetterbedingungen zweimal verschoben worden. Den Flug kann man über ein eigenes Twitter-Konto mitverfolgen.
Ersatz für zerstörte Challenger
Die Endeavour nahm den Platz des 1986 beim Start zerstörten Space Shuttles Challenger ein. Das Raumschiff erhielt seinen Namen aufgrund der HMS Endeavour, dem Schiff des berühmten britischen Captain Cook, mit dem er 1768 zur ersten seiner großen Reisen aufbrach. Insgesamt flog das Space Shuttle 25 Missionen und verbrachte 299 Tage im All.
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