The Human Face of Big Data
App sucht nach digitalem Doppelgänger
Per Crowdsourcing will der bekannt Fotograf Rick Smolan auf die Möglichkeiten von Big Data aufmerksam machen und das Leben der Nutzer verbessern. Die App sammelt Daten über die Sensoren des Smartphones und stellt private Fragen, um ein genaues Profil zu erstellen.
Das Crowdsourcing-Projekt "The Human Face of Big Data" will in nur sieben Tagen möglichst viele Menschen davon überzeugen, ihren Alltag mit der Welt zu teilen. Dazu steht ab sofort eine App für iOS und Android zur Verfügung, über die kontroverse Fragen zu Träumen, Interessen, Bedeutung der Familie, Schlafgewohnheiten, Vertrauen, Sex, Partnerschaft und Glück beantwortet werden können. Diese Daten werden neben Informationen aus den Sensoren des Smartphones gesammelt und laufend ausgewertet.
"Menschlicher Sensor"
„Big Data ist auf dem besten Weg alle Bereiche unseres Lebens zu durchdringen", sagt Rick Smolan, Initiator des Projekts und bekannter Fotograf. „Jeder, der ein Smartphone mit sich herumträgt, ist ein menschlicher Sensor." Ziel des Projekts ist eine weltweite Debatte über die heutigen technischen Fähigkeiten, mit denen weltweit riesige Datenmengen in Echtzeit gesammelt, analysiert, verglichen und visualisiert werden können.
Die App soll aber auch einen Einblick in den persönlichen Alltag bieten und dank der "Activities" Feedback geben. So lassen sich "glücksbringende Rituale" identifizieren sowie die zurückgelegten Wege visualisieren und mit anderen teilen. Über die Funktion "Data Doppelganger" lässt sich sogar ein Datendoppelgänger finden, dessen Informationen dann angezeigt und mit den eigenen Daten verglichen werden können. Ausserdem lässt sich über "Before I Die" der größten Wunsch des Lebens mit anderen teilen.
Keine Datenschutzbedenken
Die App zu The Human Face of Big Data wurde laut den Betreibern des Projekts unter Berücksichtigung des individuellen Datenschutzes entwickelt und lässt sich präzise konfigurieren, sodass keine unerwünschten Informationen geteilt werden. Die Informationen sollen nur für nichtkommerzielle Bildungszwecke Anwendung finden, E-Mail-Adressen, Namen und ähnliche Kontaktinformationen müssen nicht angegeben werden. Ausgewertet werden lediglich die Informationen, die die User über ihr Alter, ihr Geschlecht und ihren Aufenthaltsort zur Verfügung stellen sowie die Antworten, die sie auf die Fragen in der App geben.
IBM: Big Data ist wie der Greißler ums Eck
iSemantics-Konferenz Anfang September in Graz
Big Data entscheidet über die Kreditwürdigkeit
EMC: "Wird Hunderttausende private Clouds geben"
Tags: Crowdsourcing, Big Data
|
[ Google+ ]
|
|
|