Sicherheit
3D-Drucker: Thingiverse verbannt Waffen-Modelle
Die Plattform, auf der Vorlagen für 3D-Drucker angeboten werden, hat begonnen, Modelle für Waffen zu entfernen. Einer der Gründe ist der jüngste Amoklauf an einer Grundschule in Connecticut, bei dem 28 Menschen ums Leben gekommen sind.
Vorlagen für das Ausdrucken und Zusammenbauen eigener Waffen werden ab sofort kontinuierlich entfernt. Die AGBs von Thingiverse besagen zwar schon immer, dass derartige Inhalte gelöscht werden können, dazu gekommen ist es bislang aber noch nicht. „Wir haben das Recht, sind aber nicht dazu verpflichtet“, heißt es in den Geschäftsbedingungen.
Nach den Ereignissen in Connecticut wird MakerBot, der Initator der Plattform, aber durchgreifen. „Jüngste Geschehnisse waren für uns ein Impuls, hier sofort entsprechende Schritte zu setzen“, erklärt MakerBot-Anwalt Richard McCarthy gegenüber CNET.
Zuletzt wurde bekannt, dass die Gruppierung Defense Distributed an dem Projekt Wiki Weapon arbeitet, das zum Ziel hat, eine Waffe zu entwerfen, die nahezu vollständig mit einem 3D-Drucker hergestellt werden kann. Die entsprechenden Modelle sollen frei im Netz verfügbar sein (die futurezone hat berichtet).
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Tags: 3D-Drucker
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