Datenverlust
BP: Laptop mit Beschwerdeliste verloren
Einem Mitarbeiter des Ölkonzerns ist ein Notebook, auf dem sensible Daten über 13.000 Menschen, die Kompensationen wegen der Katastrophe im Golf von Mexiko fordern, unterwegs abhanden gekommen.
Sozialversicherungsnummer, Adresse, Telefonnummer, Geburtsadtum und Name: Wer den Ölmulti BP auf Kompensationen wegen der Deepwater-Horizon-Katastrophe im Golf von Mexiko zu Kompensationen aufgefordert hat, der dürfte derzeit noch schlechter schlafen als sonst. Denn am 1. März hat ein Mitarbeiter des Konzerns auf Geschäftsreise ein Notebook verloren, auf dem sensible Daten von 13.000 Personen gespeichert waren, die Forderungen an BP gestellt haben. BP hat eigenen Angaben zufolge fast ein Monat gewartet, um die Betroffenen über den Verlust zu informieren, weil man den Fall erst untersuchen wollte.
Zusätzliche Brisanz hat der Vorfall, weil die Daten nicht verschlüsselt abgespeicehrt worden sind. Laut BP verfügt das Gerät über Sicherheits-Software, über die aus der Ferne der weitere Zugriff auf die gespeicherten Daten "unter gewissen Umständen" verhindert werden kann. Ob von dieser Möglichkeit allerdings Gebrauch gemacht wurde, darüber gibt es bis dato keine Informationen.
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