Untersuchung
Do Not Track: Nicht alle Firmen löschen Cookies
Stanford-Studie entlarvt Praktiken der Online-Werbeindustrie
Wie eine Studie des "Stanford Center for Internet & Society" zeigt, brechen einige Werbefirmen in den USA ihre eigene Do-Not-Track-Regeln. Untersucht wurden die 64 Mitglieder der "Network Adverstising Initiative" (NAI), einer freiwilligen Organisation von Online-Werbeunternehmen. Zwar würden alle Firmen den Nutzern die Möglichkeit zum Opt-out geben, doch würden 33 der Unternehmen dennoch weiterhin Cookies auf den Computern der Nutzer belassen. Wiederum acht dieser Firmen speichern laut Studie weiterhin personenbezogene Daten, auch nachdem sich der Nutzer ausdrücklich dagegen ausgesprochen hat.
Damit würden 12,5 Prozent der untersuchten 64 Werbefirmen ihre eigenen Privacy-Policies verletzen, fasst die Studie zusammen. Diese sind 24/7 Media, Adconion, AudienceScience, Netmining, Undertone, Vibrant Media, Wall Street On Demand und TARRGUSinfo. Google gehört übrigens zu den "Guten": Der Internetkonzern löscht nach dem Opt-out des Nutzers alle Cookies und personenbezogenen Informationen.
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Werbung, Cookies
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