Datenschutz
Facebook: "Online-Anonymität muss weg"
Randi Zuckerberg, Facebooks Marketing-Chefin, hat eine Lösung für Cyber-Bullying gefunden: Man muss User nur davon abhalten, online irgendetwas ohne ihren echten Namen zu tun.
Die Facebook-Funktionärin und Schwester von Mark Zuckerberg hat sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit dem Thema Social Media zur Anonymitätsdebatte zu Wort gemeldet: „Anonymität muss aus dem Internet verschwinden“, erklärte die 29-Jährige. „Ich glaube, dass sich Menschen hinter der Anonymität verstecken und dann denken, sie können hinter verschlossenen Türen alles tun und sagen.“
Zuckerberg wollte keine Details darüber nennen, welche zukünftigen Sicherheitsfeatures das Online-Netzwerk einführen will, um seine User besser vor Dingen wie Cyber-Bullying zu schützen. „Es gibt so viel mehr, was wir tun können", erklärte sie.
Randi Zuckerberg ist nicht die einzige, die derartige Standpunkte vertritt. Auch der frühere Google-CEO Eric Schmidt bezeichnete Online-Anonymität als gefährlich und sagte voraus, dass Regierungen eventuell von ihren Bürgern verlangen werden, online ihre echten Namen zu nutzen. Auch das neue Online-Netzwerk Google+ gerät immer mehr in Kritik, weil nur Accounts mit echten Namen zugelassen werden. Diese strenge Politik hat dazu geführt, dass bereits tausende Konten mit falschen Namensangaben gesperrt wurden.
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Facebook
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ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu Facebook her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Facebook übertragen werden. Details siehe i-Button.
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