Automatisierung
Erster Unfall von Google-Roboter-Auto
Ein autonomer Toyota Prius, der unter anderem Techniken zur Unfallvermeidung im regulären Straßenverkehr perfektionieren soll, krachte einem anderen Auto in Mountain View ins Heck. Laut Google steuerte zu diesem Zeitpunkt allerdings ein Mensch.
Eines von Googles Roboter-Autos war in dieser Woche erstmals in einen Unfall im regulären Straßenverkehr beteiligt. Wie auf dem Online-Portal Jalopnik veröffentlichte Fotos zeigen, ist eines von Googles umgebauten Toyota-Prius-Modellen einem anderen Fahrzeug ins Heck gekracht. Tatort: Mountain View, Kalifornien. Dass es sich um ein Roboter-Fahrzeug handelte, beweist der Aufbau am Dach, der einen Laser-Scanner beherbergt. Gegenüber The Business Insider bestätigte ein Google-Sprecher, dass es sich beim Unfall nicht um eine Fehlfunktion des Autopiloten handelte: "Sicherheit ist unsere Top-Priorität. Eines unserer Ziele ist, Blechschäden wie diesen zu verhindern, der aufgetreten ist, während eine Person das Auto manuell steuerte."
Die Frage, wer zukünftig dafür belangt werden kann, falls ein Roboter-Auto im Normalverkehr einen Unfall verursacht, ist weiterhin unklar. Während Selbstfahr-Tests sitzt derzeit noch ein Fahrer an Bord der Google-Autos, der im Notfall das Steuern übernehmen soll - nicht immer mit zufriedenstellenden Resultaten, wie der neue (Un)Fall zeigt.
Google hatte seine Flotte von Roboter-Prius offiziell im Oktober 2010 vorgestellt. Kurz darauf wurden die Fahrzeuge bereits im regulären Straßenverkehr rund um die Google-Zentrale in Mountain View entdeckt. Als Ziel nannte das Unternehmen die Entwicklung einer Technologie, die Verkehrsunfälle und Kohlenstoff reduzieren soll, während Autoinsassen mehr Zeit für sonstige Beschäftigungen haben.
Tags:
Auto und Motor, Google, Berlin, Roboter
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