Asien
Computerspieler finanzieren Nordkoreas Regime
Nordkorea soll durch illegale Aktivitäten in Online-Rollenspielen Geld verdienen, das etwa dem umstrittenen Atomprogramm zufließt. Die Regierung dementiert.
Wie die New York Times berichtet, soll das Regime in Nordkorea zum Teil von Computerspiel-Hackern finanziert werden. Jene machen in Online-Rollenspielen wie „Linegae“ und „Dungeon and Fighter“ illegale Aktivitäten zu Geld. Dabei werden Bots in die Spiele eingeschleust, die die jeweilige virtuelle Währung anhäufen oder seltene Gegenstände sammeln. Diese Dinge werden anschließend auf einem virtuellen Schwarzmarkt zu echtem Geld gemacht. In Spielerkreisen wird dieses Vorgehen als "Goldfarming" bezeichnet.
Dem Bericht zufolge hat der Hacker-Ring, der aus rund 30 Mitgliedern bestehen soll, auf diesem Weg etwa sechs Millionen US-Dollar verdient. Das Geld soll dem nordkoreanischen Regime, sowie dem umstrittenen Atomprogramm zugeflossen sein.
Aufgeflogen ist das Vorgehen in Südkorea, wo die Gruppe vorwiegend operiert. Dort wurden fünf Personen verhaftet, die auf den illegalen Handel eingestiegen waren. Nordkorea hat die Anschuldigungen dementiert.
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Nordkorea
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