Büroarbeit
Privates Surfen im Web macht produktiv
Laut einer neuen Studie sind Menschen, die zwischen ihrer Arbeit privat im Web surfen, produktiver als diejenigen, die in ihren Pausen persönliche Anrufe tätigen oder E-Mails schreiben Durch das Besuchen von Websites, die man mag, wird automatisch neue Energie getankt.
Die private Internetnutzung während der Arbeitszeit muss nicht immer verdonnert werden, so die beiden Forscher der National University of Singapore, die eine Studie zu dem Thema durchgeführt haben. Don J.Q. Chen und Vivien K.G. Lim haben unter dem Namen "Einfluss der privaten Internetnutzung auf das psychologische Engagement" eine Studie durchgeführt, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) am Montag.
Dabei wurden 96 Management-Studenten in drei Gruppen eingeteilt: eine Kontroll-Gruppe, eine Pausen-Gruppe und eine Web-Gruppe. Die Studenten mussten zwanzig Minuten lang den Buchstaben "e" in Texten finden. Danach musste die Kontroll-Gruppe eine weitere leichte Tätigkeit, die vorgegeben war, ausüben. Die Pausen-Gruppe durfte in der Zeit machen, worauf sie Lust hatte. Die Web-Gruppe durfte zehn Minuten lang im Internet surfen. Danach mussten die Studenten erneut den Buchstaben "e"markieren.
Effektiver und weniger erschöpft
Den Forschern zufolge war die Web-Gruppe danach signifikant produktiver und effektiver bei der Aufgabe als die anderen zwei Gruppen. Diese Gruppe berichtete zudem über eine geringere mentale Erschöpfung, Langeweile und zeigte ein höheres Engagement als die anderen beiden Gruppen.
"Im Internet zu browsen hat eine wichtige, erholsame Funktion", so die Studien-Autoren. Das private Schreiben von E-Mails hingegen habe eine besonders ablenkende Funktion. Eine zweite Studie mit 191 Erwachsenen brachte ähnliche Ergebnisse ans Tageslicht.
"Wie ein Besuch im Kaffeehaus"
Doch warum ist das Surfen im Web so viel erholsamer als das E-Mail Schreiben an einen Freund? "Normalerweise besuchen die Leute nur Websites, die sie mögen - es ist wie ein Besuch im Kaffeehaus. Solche Pausen sind angenehm und erholsam", so die Forscherin Lim. Das Beantworten von E-Mails hingegen sei kognitiv anstrengender, weil man den Inhalten mehr Aufmerksamkeit schenken müsse, fügt die Forscherin hinzu.
Die Empfehlung der Studienautoren an Manager und Chefs lautet daher: "Erlauben Sie Ihren Mitarbeitern eine limitierte Zeit fürs Surfen im Web. Es hat einen positiven Effekt auf die Arbeitsleistung."
Tags:
Internet, E-Mail
-
ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu Google her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Google übertragen werden. Details siehe i-Button.
-
-
ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu Facebook her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Facebook übertragen werden. Details siehe i-Button.
-
Auf allen Internet-Seiten, wo Like-it-Buttons standardmäßig eingebunden sind, werden ständig und ohne Zutun der User Daten an Facebook übertragen. Das bedeutet: Auch wenn Sie noch gar keinen Like-It-Button geklickt haben, wird unter anderem die URL der besuchten Seite, aber auch eine Kennung, die zumindest bei dort angemeldeten Nutzern direkt mit einer Person verknüpfbar ist, an die Betreiber gesendet. Damit lassen sich (anonymisierte) Surfprofile der Nutzer erstellen.
Auch wenn das in der Regel zu keinem Problem führt, ist das mit dem in unseren AGBs formulierten Versprechen, mit Ihren Daten so sorgsam wie nur irgend möglich umzugehen, nicht vereinbar. Daher werden auf futurezone.at sämtliche Verbindungen zu Social-Media-Plattformen nicht automatisch sondern mit einer Zwei-Klick-Lösung realisiert. Die Verbindung zu Facebook & Co wird erst durch aktives Klicken der Buttons hergestellt. Für die eigentliche Empfehlung ist dann ein zweiter Klick nötig. Zugegeben: Das bedeutet einen geringen Komfortverlust. Dafür können Sie aber - egal ob Sie unsere Social-Media-Angebote nutzen oder nicht - absolut sicher sein, dass ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Dritte ertragen werden.
Beim Aktivieren der Buttons werden Sie - wenn Sie nicht bereits auf Ihrer Social-Media-Plattform eingeloggt sind - in einem neuen Fenster zur Anmeldung aufgefordert. In diesem Fall wird ein Cookie auf Ihrem Rechner platziert und Ihre Empfehlung an die jeweilige Social-Media-Plattform übertragen. Welche Nutzer dort diese Empfehlung sehen können, hängt von den Privatsphäre-Einstellungen ab, die Sie im Profil der jeweiligen Social-Media-Plattform getroffen haben.
- Mail an Editor
Kommentare werden geladen...