Studie
Briten meist betrunken auf Facebook-Fotos
76 Prozent der Bilder von 1.781 befragten britischen Facebook-Nutzern enthalten Alkohol-Kontext, behauptet Studie der Foto-Hosting-Seite MyMemory. Zwei Drittel stellen Bekannte durch Markierungen absichtlich bloß. Dennoch herrscht große Offenheit beim Herzeigen der Bilder.
Einer neuen Studie zufolge werden Briten in durchschnittlich 76 Prozent ihrer Facebook-Fotos in Bezug mit Alkohol markiert. Dieses Ergebnis entstammt einer Umfrage unter 1.781 britischen Facebook-Nutzern, die von der Foto-Hosting-Seite MyMemory durchgeführt wurde. Die Studie enthüllt daneben weitere Erkenntnisse, die dem Land des "binge drinking" absolut gerecht werden.
56 Prozent der Befragten gaben an, Fotos von sich in angetrunkenem Zustand in ihren Facebook-Alben zu haben, die ihre Kollegen oder Arbeitgeber nicht sehen sollten. Acht Prozent haben gar an, dass einige ihrer Facebook-Fotos sie in ernsthafte Schwierigkeiten bringen würden.
Bloßstellen anderer sehr beliebt
Unter vielen Insel-Bewohnern scheint es laut der MyMemory-Studie eine Art Sport zu sein, Bekannte mit pikanten Aufnahmen zu kompromittieren. Zwei Drittel der Umfrage-Teilnehmer gaben an, Bekannte absichtlich in Fotos zu markieren, um sie bloßzustellen. Die logische Folge: 93 Prozent mussten bereits Markierungen von sich entfernen, weil sie darauf in peinlichem Zustand abgebildet waren.
Dennoch scheint unter den Befragten weitgehende Offenherzigkeit im Social Network vorzuherrschen. 26 Prozent belassen die eigenen Privatsphäre-Einstellungen so, dass Jedermann ihre Fotos sehen kann. 58 Prozent erlauben nur Freunden den Einblick. 12 Prozent nicht einmal denen.
Soziale Anlässe bei Fotos im Mittelpunkt
Zum Ergebnis der Studie gibt MyMemory-Sprecherin Rebecca Huggler gegenüber ZDNet zu Protokoll: "Wir erklären uns alle schuldig auszugehen und eine gute Zeit zu verbringen, aber heute verfolgen uns Fotos unausweichlich online, also wollten wir sehen, wie sehr diese Fotos unsere Präsenz auf Social-Media-Seiten dominieren." Der feuchtfröhlichen Tendenz könne man am Ende ja auch Positives abgewinnen: "Die Sache, die man bedenken sollte, ist, dass die meisten Fotos bei speziellen Anlässen oder Zusammenkünften mit Freunden und der Familie aufgenommen wurden."
Tags:
Fotografie, Facebook, Social Media
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