DMARC
Allianz: Google und Facebook gegen Phishing
Gemeinsam mit 13 anderen großen eMail-Dienstanbietern wie Microsoft und Yahoo! haben die sich beiden rivalisierenden Internetkonzerne der Initiative DMARC.org angeschlossen. Diese will Internetnutzer besser vor Phishing-eMails schützen.
Gemeinsam gegen Web-Betrüger: Unter der Initiative DMARC.org haben sich 15 führende Internetunternehmen zusammengeschlossen, um Phishing-Betrügern das Leben schwer zu machen. DMARC steht dabei für "Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance", in den kommenden 18 Monaten soll ein neuer Standard für E-Mail-Authentizifierung entworfen werden, der dabei hilft, betrügerische Post zu identifizieren.
Neben Google und Facebook haben sich u.a. auch Microsoft, AOL, Yahoo!, PayPal, LinkedIn und die Bank Of America der Intitiative angeschlossen. Sie wollen Millionen User und Firmen vor Schaden durch Phishing bewahren.
Gegen Domain-Phishing
Wie der mit dem Projekt befasste Google-Manager Adam Dawes gegenüber Wired sagte, würden viele Nutzer Phishing-eMails auch dann öffnen, wenn sich diese bereits im Spam-Ordner befinden. Das in Entwicklung befindliche System soll es für Empfänger von eMails erleichtern, herauszufinden, ob der Absender legitim ist oder nicht.
Die DMARC-Protokolle basieren auf bestehendenTechnologien: dem "Sender Policy Framework" (SPF) und dem "DomainKeys Identified Mail" (DKIM). In Angriff soll zuerst so genanntes Domain-basiertes Phishing genommen werden, die Bekämpfung von "Typo-Phishing" (Absender verwendet falsch buchstabierte Domain-Namen, die täuschend echt aussehen) soll in einem nächsten Schritt erfolgen.
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Tags:
Facebook, Google, Microsoft, Yahoo, Phishing
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